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Die deutschen Piloten in der Motorrad-WM 2014

20.03.2014, 10:34 Uhr | dpa

Die deutschen Piloten in der Motorrad-WM 2014. Nach dem Lehrjahr in der Moto 2-Klasse will Sandro Cortese mehr als nur Mitfahrer sein.

Nach dem Lehrjahr in der Moto 2-Klasse will Sandro Cortese mehr als nur Mitfahrer sein. Foto: Ettore Ferrari. (Quelle: dpa)

Doha (dpa) - Am Sonntag startet traditionell im Wüstenstaat Katar die neue Saison der Motorrad-Weltmeisterschaft mit einem Flutlicht-Rennen. In allen drei Kategorien sind die deutschen Farben vertreten.

Stefan Bradl (Zahling/MotoGP): Mit seinen 24 Jahren ist der Bayer neben Sandro Cortese einer der beiden ältesten deutschen Fahrer im MotoGP-Geschäft. 2013 absolvierte er seine zweite und bisher erfolgreichste Saison in der MotoGP-Klasse: Beim Grand Prix in Laguna Seca/USA kam er als Zweiter erstmals auf das Podest. Obwohl Bradl zum Saisonende 2013 zwei Rennen verletzt aussetzen musste, verbesserte er sich im WM-Endstand im Vergleich zum Vorjahr um einen auf den siebten Platz. Bei den Frühjahrs-Testfahrten in diesem Jahr hielt der Aufwärtstrend an. Bradl lieferte regelmäßig vielversprechende Rundenzeiten ab. Weitere Podestplätze werden 2014 von ihm erwartet.

Sandro Cortese (Berkheim/Moto2): Für den Moto3-Weltmeister von 2012 war die vergangene Saison ein Lehrjahr, in dem der Schwabe mit italienischen Wurzeln den Umstieg von der kleinen Moto3-Maschine auf den rund doppelt so schweren und starken Moto2-Renner bewältigen musste - ein Prozess, der mühevoller ausfiel als erwartet. Platz 20 in der Gesamtwertung und nur ein Ergebnis unter den ersten zehn dokumentieren dies. Bei den Vorsaisontests zeigte sich, dass Cortese deutlich stärker in die neue Saison starte. Körperlich ist er topfit, die Hinterradprobleme bei seiner Kalex wurden gelöst. Kann Cortese die Form der Testtage ins Rennen mitnehmen, sind Podestplätze nur eine Frage der Zeit.

Marcel Schrötter (Pflugdorf/Moto2): In den vergangenen Jahren hatte der 21-Jährige sowohl in der Moto3- als auch in der Moto2-Klasse immer etwas Pech mit der Auswahl seiner Teams und der Güte des Fahrzeugmaterials. Für 2014 wechselte er zum französischen Tech3-Team. Dort bekommt er für seine Dienste ein Honorar, muss aber die vom Team selbst konstruierte Mistral 610 fahren, die nicht zu den konkurrenzfähigsten Maschinen gehört. Die letzten Testergebnisse zeigten, dass es Fortschritte gibt. In Jerez blieb Schrötter weniger als eine Sekunde pro Runde hinter der Spitze zurück. Damit wäre er zumindest ein Kandidat für die Punkteränge.

Jonas Folger (Schwindegg/Moto3): Als Fünfter der Moto3-Weltmeisterschaft war Jonas Folger 2013 der erfolgreichste deutsche WM-Pilot. Dieses Jahr startet er in der Moto2-WM auf einer Kalex Baujahr 2014. Mit der Umgewöhnung an die schwerere und stärkere Maschine hat er - anders als Sandro Cortese vor einem Jahr - offenbar keine Probleme. Seinen Moto2-erfahrenen Kumpel Marcel Schrötter überholte er in Sachen Rundenzeiten bereits. Beim letzten Vorsaison-Test reihte er sich mit nur 0,7 Sekunden Rückstand auf die Spitze als Zwölfter ein. Überraschungen sollten möglich sein.

Phillip Öttl (Ainring/Moto3): Knapp 18 Jahre alt, ist Phillip Öttl der Jüngste im deutschen Grand-Prix-Sextett. Der Sohn des dreimaligen GP-Siegers Peter Öttl, der seinem Junior als Data-Recording-Techniker und Berater zur Seite steht, ist ein akribischer Arbeiter und hat sich in seiner ersten Moto3-WM-Saison 2013 bereits viermal in die Top-10 katapultiert. Für die Rennen in diesem Jahr hat er sich regelmäßig Platzierungen unter den besten Zehn vorgenommen - optimistische Fans dürfen da durchaus von einer sehr vorsichtigen Schätzung ausgehen.

Luca Grünwald (Waldkraiburg/Moto3): Der Newcomer im deutschen Kiefer-Racing-Team fährt 2014 seine erste komplette WM-Saison. Auf WM-Level lieferte er als Wildcard-Starter 2012 auf dem Sachsenring als Achter sein bislang bestes Ergebnis ab. Im Herbst 2013 wurde Grünwald als Ersatzpilot für den verletzten Florian Alt ins Kiefer-Team geholt und stellte sich auf der für ihn ungewohnten Kalex und den ihm unbekannten Strecken in Japan und Australien sehr vielversprechend an. Bei den Frühjahrs-Tests blieb der 19-Jährige mehr als deutlich hinter den Erwartungen zurück. Für Prognosen durch die Teamchefs Stefan und Jochen Kiefer ist es aber noch zu früh.

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