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DTM: Wittmann feiert den ersten Sieg seiner Karriere

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Saison-Auftakt auf dem Hockenheimring  

Wittmann feiert den ersten Sieg seiner DTM-Karriere

04.05.2014, 15:47 Uhr | dpa

DTM: Wittmann feiert den ersten Sieg seiner Karriere. Sieger Marco Wittmann (li.) bekommt eine Sektdusche vom Zweitplatzierten Mattias Ekström. (Quelle: dpa)

Sieger Marco Wittmann (li.) bekommt eine Sektdusche vom Zweitplatzierten Mattias Ekström. (Quelle: dpa)

Premiere im Auftaktrennen der Deutschen Tourenwagen Masters: BMW-Fahrer Marco Wittmann hat in seiner zweiten Saison den ersten DTM-Sieg seiner Karriere gefeiert. "Super! Vielen Dank, Jungs", jubelte der 24-Jährige nach 42 Runden auf dem Hockenheimring.

Dahinter schafften zwei Audi-Fahrer den Sprung auf das Podium. Mattias Ekström, mit 35 Jahren ältester Starter, wurde in seinem 135. DTM-Rennen Zweiter vor seinem Markenkollegen Adrien Tambay.

Titelverteidiger Mike Rockenfeller (Audi) wurde Vierter vor Timo Glock im BMW. Bester Mercedes am Ende eines für die Schwaben enttäuschenden Wochenendes wurde Pascal Wehrlein auf Rang elf.

Schwarzes Wochenende für Mercedes

Am Start konnte Tambay die erste Pole Position seiner Karriere verteidigen. Wittmann musste seinen BMW-Kollegen Bruno Spengler zunächst vorbei lassen, holte sich Rang zwei aber noch in der ersten Runde zurück. Glock und Timo Scheider (Audi) nutzten den Vorteil der weicheren Reifen und schoben sich jeweils um drei Plätze nach vorne. Großer Startverlierer war Rookie Nico Müller im Audi, der von Rang zwölf um acht Plätze zurückfiel und am Ende 16. wurde.

Für Mercedes ging es nach einer katastrophalen Qualifikation mit fünf Fahrzeugen auf den letzten sechs Plätzen um Schadensbegrenzung. Am besten gelang das zu Beginn Robert Wickens. Nach elf Runden auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs hatte er sich von Rang 20 auf Rang sieben nach vorne geschoben. Die anderen Sternfahrer um die Ex-Champions Gary Paffett und Paul di Resta konnten dagegen kaum überholen. Wickens kam als 18. ins Ziel, Paffett wurde Zwölfter. Di Resta musste sich bei seinem DTM-Comeback mit Platz 14 zufriedengeben.

Rookie lässt Timo Glock alt aussehen

Weil in dieser Saison nur noch ein Boxenstopp je Fahrer vorgeschrieben ist, erwarteten viele zur Rennmitte reges Gedränge an den Reifenstapeln - und hatten mit dieser Prognose recht. Gleich sieben Piloten kamen kurz vor der Halbzeit an die Box, darunter die Spitzengruppe um Wittmann und Tambay.

Hinter dem führenden BMW, der in der Folge seinen Vorsprung auf den Franzosen Tambay weiter ausbaute, blieb Scheider Dritter. Der stark fahrende Antonio Felix da Costa musste dagegen seinen Teamkollegen Glock passieren lassen, weil sein Reifenwechsel etwas zu viel Zeit in Anspruch nahm. Doch der Rookie zeigte keinerlei Respekt vor dem ehemaligen Formel-1-Fahrer und schnappte sich Rang vier mit einem Überholmanöver in der Spitzkehre zurück.

Da Costa sorgt für Ärger bei Scheider

Trotz mehrerer Sekunden Vorsprung waren die ersten fünf Plätze nach 30 Runden noch nicht fix vergeben. Denn während Wittmann, Tambay, Scheider, da Costa und Glock auf den härteren Standard-Reifen ins Ziel kommen mussten, konnten die Verfolger Edoardo Mortara, Mattias Ekström und Mike Rockenfeller ihre Audis mit dem Grip der Options-Reifen beschleunigen. Ausgerechnet ein solcher Pneu beendete Mortaras Rennen aber nach 31 Runden, durch einen Reifenschaden vorne links.

Der bis dahin auf Rang drei liegende Scheider wurde schließlich von da Costa ausgebremst, weil der 22-Jährige ihn umdrehte. Scheider beendete das Rennen als Neunter. Der Portugiese kassierte danach eine Durchfahrtsstrafe, konnte sein Rennen wegen eines verpatzten Boxenstopps, bei dem erst der dritte Vorderreifen passte, aber ohnehin abhaken.

Ekström schnappt sich Tambay

Fünf Runden vor Schluss lief alles auf einen Dreikampf Wittmann, Tambay und Ekström hinaus - wobei Ekström auf den Options-Reifen dem Duo vor ihm pro Runde mehr als zwei Sekunden abnahm. Drei Runden vor der Zielflagge passierte Ekström Tambay, beschädigte dabei aber seinen RS5. Wittmann hielt den Schweden hinter sich und durfte deswegen ganz oben auf dem Treppchen der deutschen Hymne zuhören.

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