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Bradl abgeräumt: "Mir tut alles weh"

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Folger auf Podest  

Bradl abgeräumt: "Mir tut alles weh"

01.06.2014, 15:39 Uhr | dpa

. Stefan Bradl geht lädiert aus dem Rennwochenende in Mugello. (Quelle: imago/)

Stefan Bradl geht lädiert aus dem Rennwochenende in Mugello. (Quelle: imago/)

Sturz im Training, Sturz im Warm-up, Sturz im Rennen: Stefan Bradl hat in Mugello ein Wochenende zum Vergessen erlebt. Beim Großen Preis von Italien schied der angeschlagene MotoGP-Pilot in der vierten Runde unverschuldet aus und muss in der bislang ohnehin schon schwierig verlaufenen Saison die nächste Enttäuschung verkraften.

Dagegen fuhr Moto2-Neuling Jonas Folger auf den dritten Platz und feierte den zweiten Podestplatz in der mittleren Klasse.

Marquez ist nicht zu stoppen

Angeschlagen war Bradl ins sechste Rennen des Jahres gegangen. "Mir tut mehr oder weniger alles weh. Der Ellbogen und der rechte Unterarm sind stark geprellt", hatte der 24-Jährige in der Startaufstellung bei Sport1 gesagt. Und als ob die Schmerzen wegen des schweren Abflugs vom Vormittag nicht genug gewesen wären, erwischte es ihn im Rennen erneut: Die Honda des früheren Moto2-Weltmeisters wurde nach einem Sturz des Briten Cal Crutchlow von dessen Ducati erwischt, Bradl flog wie Stunden zuvor spektakulär ins Kiesbett und musste das Rennen frühzeitig aufgeben.

Sechtes Saison-Rennen 
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Am härtesten Bremspunkt der Strecke sind die F1-Piloten 4,5 g ausgesetzt. Video

Als Bradl längst in die Box zurückgekehrt war, holte sich der Spanier Marc Marquez (Honda) den Sieg. Der Weltmeister setzte sich in einem packenden Duell gegen seinen Landsmann Jorge Lorenzo (Yamaha) durch und feierte den sechsten Sieg im sechsten Rennen. Eine solche Serie war zuletzt 2002 Italiens Superstar Valentino Rossi (Yamaha) gelungen, der bei seinem 300. Grand Prix vom zehnten Startplatz auf Position drei nach vorn fuhr und die Tifosi begeisterte. Marquez (150) führt das Klassement nun vor Rossi (97) an.

Folger führt lange

Einziger Lichtblick aus deutscher Sicht war erneut Folger. Vier Wochen nach seinem dritten Platz von Jerez in seiner Wahlheimat Spanien fuhr der Aufsteiger in der mittleren Klasse zum zweiten Mal auf das Podest. Über zwei Drittel der Distanz hatte der 20-Jährige das Rennen angeführt, sich am Ende aber seinen spanischen Kalex-Markenkollegen Esteve Rabat und Luis Salom geschlagen geben müssen.

"Ich habe in der ersten Rennhälfte hart gepusht. Leider hatte ich Probleme mit dem Vorderreifen, meine Rundenzeiten konnte ich dann nicht mehr fahren", sagte Folger. Bislang hat er jeweils einmal in der 125er- (2011) und der Moto3-Klasse (2012) triumphiert. In der WM verbesserte er sich mit 47 Punkten um eine Position auf Rang sieben.

Grünwald fährt knapp an den Punkterängen vorbei

Dagegen verlief der Italien-GP für die übrigen deutschen Piloten nicht wie erhofft. Der direkt vor Folger von Platz drei gestartete Sandro Cortese (Kalex) wurde durchgereicht und belegte noch hinter Folgers Mitbewohner Marcel Schrötter (Mistral/12.) den 13. Platz.

Ebenfalls 13. wurde Philipp Öttl in der Moto3 und holte damit sein bislang bestes Saisonergebnis. Luca Grünwald fuhr derweil als 16. denkbar knapp an den Punkterängen vorbei. Öttl (18) hat nun fünf Zähler auf dem Konto, Grünwald (19) steht weiter bei null.

Einen Heimsieg holte Romano Fenati (KTM). Im Foto-Finish mussten sich die Spanier Isaac Vinales (KTM) und Alex Rins (Honda) dem 18-Jährigen vom Rossi-Rennstall VR46 geschlagen geben.

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