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"Verrücktes Rennen": Audi-Doppelsieg in Le Mans

15.06.2014, 21:16 Uhr | dpa

"Verrücktes Rennen": Audi-Doppelsieg in Le Mans. André Lotterer, Benoit Treluyer, Audi-Direktor Wolfgang Ulrich und Marcel Fässler feiern den Triumph in Le Mans.

André Lotterer, Benoit Treluyer, Audi-Direktor Wolfgang Ulrich und Marcel Fässler feiern den Triumph in Le Mans. Foto: Eddy Lemaistre. (Quelle: dpa)

Le Mans (dpa) - Nach einem dramatischen Rennen mit vielen Führungswechseln und prominenten Ausfällen hat Audi bei den 24 Stunden von Le Mans einen triumphalen Doppelsieg gefeiert.

Der Duisburger André Lotterer, Marcel Fässler aus der Schweiz und der französische Lokalmatador Benoit Tréluyer sicherten den Ingolstädtern am Sonntag im Audi R18 e-tron quattro den fünften Sieg in Serie und den 13. Triumph bei 16 Starts an der Sarthe. "Das war ein unglaubliches Rennen, wirklich verrückt", sagte Lotterer bei Eurosport. Für den 32-Jährigen und seine Mitstreiter, die den Angriff von Favorit Toyota und Rückkehrer Porsche abwehrten, war es der dritte Erfolg beim legendären Langstreckenklassiker.

Auf den zweiten Platz fuhr das Trio mit Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen (Dänemark), Luca di Grassi (Brasilien) und Marc Gené (Spanien) mit drei Runden Rückstand und sicherte Audi den siebten Doppelerfolg im Nordwesten Frankreichs. "Es war ein Rennen, wie man es nur in Le Mans erleben kann", sagte Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich nach den 379 Runden vor der Rekordkulisse von 263 500 Zuschauern. "Es gab viele Zwischenfälle und keines der Top-Autos ist ohne Probleme über die Distanz gekommen." Audi kam damit bis auf drei Siege an Rekordchampion Porsche (16) heran.

Favorit und Herausforderer Toyota musste sich bei dem harten und bis in die Schlussphase offenen Rennen mit Rang drei durch Anthony Davidson (Großbritannien), Nicolas Lapierre (Frankreich) und Sébastien Buemi (Schweiz) begnügen. Das von der Pole Position gestartete Schwesterauto mit drei früheren Formel-1-Piloten hatten die Japaner in der 15. Stunde nach langer Führung wegen eines Elektronikproblems am TS 040 Hybrid aus dem Rennen nehmen müssen.

Noch schlimmer traf es das Team von Porsche, das beim Comeback nach 16 Jahren Abwesenheit für einen starken Auftritt nicht belohnt wurde. Den zwischenzeitlich führenden 919 Hybrid musste der ehemalige Formel-1-Fahrer Mark Webber (Australien) gut eine Stunde vor dem Rennende wegen eines Antriebdefektes in der Box abstellen. "Das ist wirklich sehr schade. Wir waren absolut konkurrenzfähig und einem Platz auf dem Siegerpodium so nahe", sagte Webber.

Auch der zweite 919 Hybrid der Stuttgarter fiel wegen eines Problems mit der Kraftübertragung weit zurück und kam zunächst nicht in die Wertung. Auf Intervention der Rennkommissare wurde er am Abend auf Gesamtrang elf von 54 Startern gewertet. Im Klassement der Langstrecken-WM führen nach drei von acht Läufen die Toyota-Piloten Davidson, Lapierre und Buemi mit jeweils 80 Punkten vor Lotterer, Fässler, Tréluyer im Audi (je 60).

Doch auch Audi durchlebte ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem schweren Trainingsunfall des Franzosen Loic Duval am Mittwoch baute das Audi Sport Team Joest über Nacht ein völlig neues Auto auf, das mit dem Rekordsieger Kristensen auf dem Weg zu seinem zehnten Le-Mans-Triumph war. Der Tausch einer Einspritzdüse und ein Wechsel des Turboladers verhinderten das Märchen am Ende knapp. Nach dem Unfall von Duval habe man sich im Rennen an die Spitze gekämpft, sagte Kristensen. "Und dann passiert das mit dem Turbolader!"

Seine teaminternen Konkurrenten Lotterer, Fässler und Tréluyer feierten nach 2011 und 2012 gemeinsam den dritten Erfolg in den vergangenen vier Jahren. Sie sind damit erst das zweite Trio in der langen Le-Mans-Geschichte, das so oft zusammen siegte.

"Wir haben in Le Mans schon viele spannende Rennen erlebt und große Siege gefeiert, aber dieser Erfolg hat einen ganz besonderen Stellenwert", sagte Audi-Chef Rupert Stadler angesichts der starken Rivalen Toyota und Porsche. Von deren Pech profitierte auch der ehemalige Formel-1-Pilot Nick Heidfeld. Der Mönchengladbacher fuhr im privat eingesetzten Rebellion R-One-Toyota auf Rang vier.

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