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DTM: Neuling Maxime Martin siegt vor den Toren Moskaus

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Vor den Toren Moskaus  

Maxime Martin feiert seinen ersten DTM-Sieg

13.07.2014, 16:26 Uhr | dpa, sid

DTM: Neuling Maxime Martin siegt vor den Toren Moskaus. Maxime Martin siegt beim DTM-Lauf vor den Toren Moskaus. (Quelle: dpa)

Maxime Martin siegt beim DTM-Lauf vor den Toren Moskaus. (Quelle: dpa)

Neuling Maxime Martin hat in Wolokolamsk nahe Moskau seinen ersten DTM-Erfolg gefeiert und damit auch den ersten Sieg eines Belgiers perfekt gemacht. Der BMW-Pilot gewann den fünften Saisonlauf vor Ex-Meister und Markenkollege Bruno Spengler aus Kanada. Der schwedische Routinier Mattias Ekström holte im Audi den dritten Platz. "Das war ein perfekter Tag. Erster Sieg im fünften Rennen - super", sagte Martin der ARD.

Gesamtspitzenreiter Marco Wittmann (BMW) verteidigte als Vierter auf dem Moscow Raceway 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt mit nun 70 Punkten seine Gesamtführung. Ekström hat 20 weniger auf seinem Konto. Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock, fiel mit seinem BMW in den letzten Runden noch von Rang drei auf sechs zurück. Bester Mercedes-Fahrer war Christian Vietoris auf Platz sieben.

Titel rückt für Rockenfeller in weite Ferne

Titelverteidiger Mike Rockenfeller schied im Audi dagegen aufgrund eines unnötigen Fehlers aus und erlebte damit einen herben Rückschlag im Kampf um den Titel. "Das ist sehr, sehr schade. Wir hätten hier noch richtig nach vorne kommen können. Es wird jetzt richtig schwer mit der Meisterschaft, wenn wir heute ohne Punkte heimfahren", sagte Rockenfellers Teamchef Ernst Moser. Sein Schützling hat mit nunmehr 35 Zählern nun schon einen beachtlichen Rückstand auf Wittmann.

Schon am Start verteidigte Martin die erste Pole Position seiner Karriere vor Spengler. Als Zehnter der Gesamtwertung vor dem Rennen schien der Kanadier aber im Titelkampf schon keine Rolle mehr spielen zu können - viel interessanter waren daher zunächst die ersten Runden von Spitzenreiter Wittmann und der Audi-Verfolgergruppe.

Falsche Reifen gewählt

Wittmann schob sich rasch um zwei Plätze nach vorne auf Rang fünf. Edoardo Mortara (Audi), mit 19 Punkten Rückstand vor dem Rennen Gesamtzweiter, fiel dagegen wegen einer selbstverschuldeten Kollision mit Jamie Green bis ans Ende des Feldes zurück. Ekström und Adrien Tambay positionierten sich dafür direkt hinter Maxime und Spengler und profitierten auch davon, dass Rockenfeller auf den harten Pneus keine Chance gegen die Autos auf den Optionsreifen hatte.

Allerdings schlug sich der Titelverteidiger auf den unterlegenen Gummis tapfer und hielt den zeitlichen Rückstand im Rahmen. Mit einem guten Boxenstopp, so die Theorie, wollte er im zweiten Teil des Rennens auf der 3,931 Kilometer langen Strecke nach ganz vorne fahren. Dann aber folgten für Audi und insbesondere das Team Phoenix katastrophale Minuten. Erst musste Timo Scheider seinen Dienstwagen auf der Zielgeraden mit einem Defekt abstellen und provozierte so die erste Safety-Car-Phase.

Herzschlagfinale um Platz drei

Teamkollege Rockenfeller reagierte via Funk nervös und musste beruhigt werden. Sein Plan war in Gefahr - vollends zum Scheitern brachte er ihn aber selbst, als er nach dem Restart ins Heck von Tambay fuhr und sich selbst aus dem Rennen nahm. "Verflucht noch mal, es war alles noch drin, warum kannst du dich nicht konzentrieren", schimpfte Teamchef Ernst Moser im Funk.

Erneut musste das Safety Car ausrücken und Martin die Angriffe der Verfolger immer weniger fürchten. Für Spannung sorgte auf den letzten Metern der Zweikampf zwischen Wittmann und Ekström um den letzten Podestplatz - der Schwede behielt die Nase mit einem Vorsprung von 0,1 Sekunden gerade so vorn.

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