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Motorrad: LCR-Honda trennt sich von Stefan Bradl

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Verkorkste Saison  

Stefan Bradl und sein Team trennen sich

03.08.2014, 13:29 Uhr | dpa, sid

Motorrad: LCR-Honda trennt sich von Stefan Bradl. Was kommt jetzt? Stefan Bradl sucht für 2015 ein neues Team. (Quelle: imago/HochZwei)

Was kommt jetzt? Stefan Bradl sucht für 2015 ein neues Team. (Quelle: HochZwei/imago)

Die Abschiedstour von Stefan Bradl beginnt nächste Woche in Indianapolis. Nach drei Jahren verlässt der 24-Jährige seinen ersten MotoGP-Rennstall LCR-Honda zum Ende der Saison. Wie es für den 24 Jahre alten Motorrad-Piloten in der Königsklasse weitergeht, ist noch offen.

"Es hat sich so ergeben, dass wir Ende des Jahres getrennte Wege gehen werden", sagte Bradl kurz vor dem Ende der fast vierwöchigen Sommerpause dem Fachportal "speedweek.com". Der frühere Moto2-Weltmeister muss sich neu orientieren.

Enttäuschende Leistungen haben offenbar Konsequenzen

Dabei wäre er gerne bei den Italienern geblieben. Doch die oftmals enttäuschenden Leistungen in der ersten Hälfte der laufenden Saison haben Konsequenzen. Der WM-Neunte (56 Punkte) wird 2015 ersetzt, Cal Crutchlow (Großbritannien) kommt von Ducati und übernimmt beim Honda-Satellitenteam.

Bradl gibt sich Mühe, dem Neustart etwas Positives abzugewinnen. "Ich glaube, dass mir ein Wechsel nach drei Jahren gut tun wird. Eine neue Herausforderung kann nie schaden", sagt er. Der einzige Deutsche in der Königsklasse will seine Zukunft möglichst noch vor dem Grand Prix am nächsten Sonntag klären.

Angebote liegen angeblich vor

Dass der Bayer in der MotoGP bleibt, ist ziemlich sicher. Bradl hat sich etabliert und genießt im Fahrerlager einen guten Ruf. Wie es heißt, soll ihm ein Angebot als Werksfahrer des italienischen Motorrad-Herstellers Aprilia vorliegen, der in die MotoGP zurückkehren will. Heißester Kandidat ist aber wohl Forward-Yamaha. Die Gedanken kreisen schon um die möglichen Aussichten. "Ich hätte sicher kein Factory-Bike mehr, aber trotzdem ein schlagkräftiges Paket", so Bradl.

Das Team fährt in der sogenannten Open-Kategorie und genießt kleine Vorteile gegenüber den überlegenen Werksteams (mehr Motoren, mehr Benzin, weicherer Hinterreifen). Dennoch hätte Bradl schlechte Aussichten. Auch wenn der Spanier Aleix Espargaró mit der Forward-Yamaha in der WM als Sechster (77 Punkte) derzeit vor ihm liegt. Das Podium wäre mit dem unterlegenen Material noch weiter weg als jetzt.

"Man sollte mich noch nicht abschreiben"

Bradl ist in der MotoGP nur einmal aufs Podium gefahren. Im vergangenen Jahr wurde er in Laguna Seca/Kalifornien Zweiter. In seiner ersten Saison belegte er in der WM Platz acht (135 Punkte), in seiner zweiten Platz sieben (156). Die Vorstellungen in diesem Jahr sieht er kritisch. "Im dritten Jahr hätte ich besser performen und ein paar Podestplätze erzielen müssen. Trotzdem: Man sollte mich noch nicht abschreiben."

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