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Schwarzes Wochenende für deutsche Fahrer in Silverstone

31.08.2014, 16:57 Uhr | dpa

Schwarzes Wochenende für deutsche Fahrer in Silverstone. Jonas Folger stürzte in Silverstone.

Jonas Folger stürzte in Silverstone. Foto: Roman Rios. (Quelle: dpa)

Silverstone (dpa) - Jonas Folger hat sechs Runden vor dem Ziel mit einem unüberlegten Manöver einen möglichen Podestplatz aus der Hand gegeben.

Beim Motorrad-Weltmeisterschaftslauf von Großbritannien in Silverstone war die Aktion des Moto2-Piloten symptomatisch für den Auftritt der Deutschen, die allesamt im Training, spätestens aber im Rennen gravierende Fehler machten und somit durchaus mögliche sehr gute Plätze vergaben. Wenigstens Stefan Bradl sorgte mit Rang sieben noch für ein Top-Ten-Ergebnis.

Doch auch der Zahlinger haderte mit sich, den Reifen und dem Motorrad. Zwei Stürze am Rennwochenende machten das Vertrauen in die Honda nicht unbedingt stärker. Und so konnte er auch im Wettkampf nicht wie anvisiert schnell von Startplatz neun nach vorn fahren. Im Gegenteil: Nach einem Verbremser fand sich der 24-Jährige plötzlich auf Rang 13 wieder. Für Bradl spricht aber das kämpferische Aufbegehren. Und so schaffte er es wenigstens bis auf Rang sieben. "Kämpferisch war es nach dem groben Fehler in Runde sieben gut und Iannone in der letzten Runde noch geholt zu haben, war in Ordnung. Mehr als Platz sechs wäre aber definitiv nicht möglich gewesen", meinte Bradl.

Ganz vorn machte Marc Marquez wieder Nägel mit Köpfen, feierte den elften Sieg im zwölften Rennen. Valentino Rossi als Dritter feierte zum ersten Mal in seiner langen Karriere in Silverstone einen Podestplatz.

Mit so einem Platz wollte sich Folger in der Moto2 gar nicht erst befassen. Er war grundsätzlich schnell, legte in einer Trainingseinheit sowie im Warm up jeweils Bestzeiten auf den Silverstone-Asphalt hin. Und auch im Wettkampf zeigte er sich an vorderster Stelle. Bis auf Platz zwei arbeitete sich der Schwindegger nach vorn, doch in Runde acht kam er aus dem Rhythmus. Plötzlich war er Siebter und wollte es dann mit Gewalt wissen. Bei einem an dieser Stelle gewagten Überholmanöver ging Folger zu Boden und riss auch den Italiener Simone Corsi mit von der Strecke.

"Ich habe mich stark gefühlt. Mit Corsi hab ich mich mehrfach duelliert, dann aber in der einen Szene auf der Bremse übertrieben", meinte Folger. Der Italiener zog sich bei der Aktion einen offenen Unterarmbruch zu, der in Oxford operiert werden musste.

Wenigstens hatte der Ausfall der beiden Streithähne doch noch etwas Positives - für Marcel Schrötter. Der Pflugdorfer kam dadurch auf Rang 14 und damit zu zwei WM-Punkten. "Ich kann aber nicht zufrieden sein. Ich hätte schneller fahren müssen. Stattdessen habe ich das Qualifying versemmelt. Mit dem, was ich kann, muss ich um die Plätze sechs bis acht fahren", meinte der Bayer.

Noch schlimmer erwischte es Sandro Cortese. Erst fuhr der Berkheimer in Runde eins durch den Kies, dann fand er keinen Rhythmus und fiel bis auf Platz 18 zurück. Und als er schließlich wieder 13. war, vermieste ein technisches Problem ihm den Renntag. "Es war nicht mein Rennen. Ich hatte mir mehr vorgestellt, ein Top-Ten-Platz war möglich. Für mich war es nur enttäuschend", sagte Cortese. Der Sieg ging an WM-Spitzenreiter Esteve Rabat (Spanien).

In der Moto3-Klasse musste Luca Grünwald wegen der noch nicht ausgeheilten Schulterverletzung vom Brünn-Wochenende passen. Philipp Öttl belegte beim Sieg des Spaniers Alex Rins einen erneut enttäuschenden 17. Platz.

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