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DTM: Marco Wittmann krönt sich zum Meister

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Wehrlein feiert seinen ersten Sieg  

Marco Wittmann krönt sich zum DTM-Meister

14.09.2014, 16:46 Uhr | dpa, sid

DTM: Marco Wittmann krönt sich zum Meister. Platz sechs am Lausitzring reicht für den Titel: Marco Wittmann ist vorzeitig DTM-Meister. (Quelle: dpa)

Platz sechs am Lausitzring reicht für den Titel: Marco Wittmann ist vorzeitig DTM-Meister. (Quelle: dpa)

Dank einer klugen Vorstellung auf dem Lausitzring hat Marco Wittmann den ersten DTM-Titel seiner Karriere perfekt gemacht. Auf nasser Strecke mied der von Rang sieben gestartete BMW-Fahrer alle gefährlichen Situationen, beendete das Rennen als Sechster und kann in den noch ausstehenden beiden Läufen nicht mehr von der Spitze verdrängt werden. "Das war ein unglaubliches Jahr. Danke!", schrie Wittmann über Funk.

Kaum aus seinem BMW entstiegen, stürmte der sonst so coole neue DTM-Champion zu seinen Liebsten und weinte Tränen der Freude. "Das sind Momente, in denen man an die Anfänge im Kart-Sport zurückdenkt. Wir als Familie haben viele Jahre auf dieses Ziel hingearbeitet", sagte der Dominator des DTM-Jahres 2014. BMW-Motorsportchef Jens Marquardt verkündete sogleich das Motto für den Abend: "Mega Marco, Mega Job, Party!"

BMW bejubelte den Fahrertitel, Mercedes freute sich über den Doppelerfolg von Pascal Wehrlein und Christian Vietoris. Mit 19 Jahren und 332 Tagen ist Wehrlein nun jüngster Rennsieger in der Geschichte des Deutschen Tourenwagen Masters. Dritter wurde Audi-Pilot Timo Scheider. "Komm doch rüber zu uns, Pascal. Wir haben heute beide was zu begießen", forderte Wittmann den Mann des Tages nach dem Rennen auf. Schließlich sollten an so einem Tag nicht nur Tränen fließen.

Wittmann hat Probleme mit schwererem Auto

"Besser ging's nicht, ich bin mega glücklich", freute sich Wehrlein: "Es war ein hartes Stück Arbeit, aber die letzten Meter habe ich es sehr genossen. Es war ein perfektes Wochenende." Wehrlein hatte die beste Sicht beim Ampel-Aus. Als jüngster Fahrer in der DTM-Geschichte startete er von Rang eins und machte seine Sache gut. Ekström dagegen kam neben ihm überhaupt nicht vom Fleck und war schon nach der ersten Kurve von Rang zwei auf sechs zurückgefallen - direkt vor Wittmann.

In der dritten Runde sah der Spitzenreiter, wie sich der Schwede mit seinem RS5 auf der nassen Strecke ins Kiesbett verabschiedete. Ekström fiel bis auf Rang 15 zurück, Wittmann dagegen war in der vierten Runde Fünfter, von seiner Bestform aber zunächst trotzdem entfernt. Im wegen der Performance-Gewichte schwersten Auto des Feldes gelangen dem Franken kaum schnelle Runden, er fiel auf den achten Platz zurück.

Wehrlein fährt allen davon, BMW nur hinterher

Wehrlein führte das Feld im leichten Mercedes dafür souverän an. Vietoris hatte sich nach einem sensationellen Start schnell von Rang elf auf zwei vorgearbeitet, hatte auf seinen Markenkollegen aber nach zehn Runden bereits mehr als elf Sekunden Rückstand. Das Mercedes-Trio an der Spitze vervollständigte zunächst Daniel Juncadella.

Wohl gewarnt vom Schicksal seines Markenkollegen Timo Glock, der nach harten Positionsduellen wegen einer gebrochenen Spurstange aufgeben musste, ging Wittmann Zweikämpfen weitestgehend aus dem Weg. So mussten Wickens und Ex-Champion Paul di Resta für die Überholmanöver nicht bis an die Grenze gehen. Danach waren die sechs Plätze vor Wittmann mit fünf Mercedes besetzt.

Wittmanns Titel nie gefährdet

Die Spitze konnte Wittmann aber egal sein. Während er beim Reifenwechsel kein Risiko einging, patzte die Crew von Ekström und machte den linken Vorderreifen nicht richtig fest - das war's für den Schweden. Der Weg zu Wittmanns Titel war endgültig frei.

Auf Titelkurs lag Wittmann trotz selbstauferlegter Zurückhaltung schon früh in der Saison. Zwei Siege aus den ersten drei Rennen, vier insgesamt aus den sieben Läufen vor dem Start am Lausitzring und dazu nur einmal ohne Punkte: Wittmann fuhr allen davon. Vor dem achten Saisonrennen hatte der 24-Jährige mehr Punkte (120) als die beiden Audi-Verfolger Mattias Ekström und Edoardo Mortara (112) oder alle Mercedes-Fahrer (119) zusammen.

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