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Formel E: Scherzhafter Konter von Heidfeld gegen Vettel

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"Hervorragender Käse in der Schweiz"  

Scherzhafter Heidfeld-Konter gegen Vettel

17.09.2014, 14:01 Uhr | t-online.de

Formel E: Scherzhafter Konter von  Heidfeld gegen Vettel. Bild aus gemeinsamen Zeiten in der Formel 1: Sebastian Vettel (li.) und Nick Heidfeld. (Quelle: imago/Sven Simon)

Bild aus gemeinsamen Zeiten in der Formel 1: Sebastian Vettel (li.) und Nick Heidfeld. (Quelle: Sven Simon/imago)

Sebastian Vettel wäre in der Formel 1 am liebsten mit einem ohrenbetäubenden Zwölf-Zylinder-Motor am Start. Klar, dass der viermalige Weltmeister nicht viel mit der Formel E anfangen kann. Vor einigen Wochen hatte der 27-Jährige die Elektroserie, bei der die Autos relativ leise vor sich hinsurren, als "Käse" bezeichnet. Eine Aussage, die der Wahlschweizer Nick Heidfeld , seit dieser Saison in der Formel E am Start, so nicht stehen lassen will und nun scherzhaft kontert.

"Vettel lebt in der Schweiz, wo wir hervorragenden Käse haben. Sein Vergleich mit der Formel E wurde vielleicht nur falsch interpretiert?!", schrieb er mit einem Augenzwinkern auf Twitter.

"Die Serie hat ihre Berechtigung"

Ergänzend dazu verteidigte Heidfeld in einem Interview mit dem Sportportal "Spox" die Formel E. "Die Serie hat ihre Berechtigung, wenn man die Entwicklung der Elektromobilität und das Interesse der Hersteller daran bedenkt. Wie erfolgreich das wird, müssen wir sehen", sagte der Rennfahrer.

Heidfeld, Stammpilot im Venturi-Team des Hollywood-Stars Leonardo DiCaprio, hatte am vergangenen Wochenende beim Saisonstart in Peking den Sieg vor Augen. Kurz vor Rennende kollidierte der 37-Jährige aber mit Nicolas Prost. Der Deutsche überschlug sich mit seinem Wagen mehrfach, blieb jedoch unverletzt.

"Formel 1 die Spitze des Motorsports"

Heidfeld, 183 Mal in der Formel 1 am Start, betonte, dass die Formel E nicht gegen die Königsklasse antreten kann und auch nicht möchte. Das Konzept sei völlig anderes. "Auch wenn die Formel 1 derzeit mit Negativschlagzeilen zu kämpfen hat, ist sie die Spitze des Motorsports und wird das noch lange bleiben. Das heißt aber nicht, dass es daneben nichts anderes geben darf", erklärte er.

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