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Ekström gewinnt DTM-Rennen auf dem Hockenheimring

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"Nicht schlecht für einen alten Mann"  

Ekström gewinnt DTM-Rennen auf dem Hockenheimring

19.10.2014, 16:18 Uhr | dpa, sid

Ekström gewinnt DTM-Rennen auf dem Hockenheimring. Mattias Ekström fährt auf dem Hockenheimring zum zweiten DTM-Sieg in Folge. (Quelle: imago/Zink)

Mattias Ekström fährt auf dem Hockenheimring zum zweiten DTM-Sieg in Folge. (Quelle: Zink/imago)

Der zweimalige Champion Mattias Ekström hat den abschließenden zehnten Lauf im Deutschen Tourenwagen Masters auf dem Hockenheimring gewonnen. Der Sieg sicherte Ekström mit 106 Punkten gleichzeitig den zweiten Platz in der Fahrerwertung.

Über 42 Runden auf dem 4,574 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs spielte der Schwede den Vorteil des weichen Reifens in der zweiten Rennhälfte aus. Nach einer seiner legendären Aufholjagden verwies der 36-Jährige seine Markenkollegen Mike Rockenfeller und Jamie Green bei seinem zweiten Sieg in Folge auf die Plätze. "Seit wir die Probleme im Qualifying gelöst haben, geht es auch im Rennen. Es ist ein rundum schönes Ende der Saison", sagte Ekström in der ARD.

Audi zieht noch an BMW vorbei

Durch die gute Leistung der Audi-Piloten erbeutete das Team in der DTM-Markenmeisterschaft noch 68 Punkte. In der Herstellerwertung zog Audi damit mit 409 Punkten an BMW (379) vorbei. BMW, die den Titel 2012 und 2013 gewinnen konnten, hatten bis zum Start mit 21 Punkten in Führung gelegen. Mercedes beendete die Saison mit 222 Zählern.

BMW-Piloten können Fehler der Gegner nicht nutzen

Dabei hatte es in den ersten Rennsekunden für die Angestellten des Autobauers aus Ingolstadt am Kommandostand nicht gut ausgesehen. Edoardo Mortara erwischte einen ganz schwachen Start und fiel von drei auf elf zurück, Pole-Setter Miguel Molina verbremste sich in der zweiten Kurve und musste das Rennen von Platz fünf fortsetzen. Schnell hatte Audi, das mit sechs Autos auf den ersten acht Plätzen ins Rennen gegangen war, den taktischen Vorteil verspielt.

Doch BMW konnte die Patzer nicht nutzen, die Fahrer der Münchener waren bis auf Augusto Farfus auf Rang drei zu weit hinten. Gut aus Perspektive von Audi: Green, der von fünf auf eins nach vorne schoss und das Feld anführte.

Wehrlein-Team verspielt seinen Podestplatz

Dahinter lauerte Pascal Wehrlein im Mercedes am Tag nach seinem 20. Geburtstag. Seine Chancen auf einen Podestplatz wurden aber nach 20 Runden kaputt gemacht. Seine Crew ließ ihn beim Boxenstopp zu früh losfahren. Weil er Timo Scheider im Audi deswegen behinderte, musste er zur Strafe erneut durch die Boxengasse fahren.

"Nicht schlecht für einen alten Mann"

Alle Fahrer auf den vorderen Positionen waren bis zu den ersten Pit-Stopps mit dem weichen Optionsreifen unterwegs. In der kommenden Saison soll es nur noch ein Trockenreifen-Modell geben, wie DTM-Boss Hans Werner Aufrecht bekanntgab. "Für uns ist ein harter Reifen der liebste, weil der den Fahrer möglicherweise zwingt, auch mal im Drift um die Ecken zu fahren. Die Zuschauer wollen sehen, dass ein Fahrer auch kämpfen kann und kämpfen muss, um vorne zu fahren." Überholen mit Optionsreifen ist dagegen vergleichsweise einfach.

Es sei denn man duelliert sich mit Ekström - der älteste Fahrer im Feld wehrte sich auch auf den harten Reifen gegen jeden Angriff der Konkurrenz. Als der Schwede schließlich auf die weichen Reifen wechselte, begann er eine seiner gefürchteten Aufholjagden. "Wenn ein Fahrer die Ansage hört `Ekström auf Options behind you´, das ist nicht gut", kommentierte ARD-Experte Norbert Haug. Vor den Augen des ehemaligen Mercedes-Motorsportchefs schnappte sich Ekström einen Konkurrenten nach dem anderen.

Ein Safety-Car fünf Runden vor Schluss brachte ihn dann noch dichter an den Führenden Green - der auf harten Reifen keine Chance mehr hatte. "Nicht schlecht für einen alten Mann", sagte Ekström über Funk.

Wittmann nur Fünfter, aber Meister

Der bereits seit zwei Rennen als Meister feststehende BMW-Pilot Marco Wittmann kam nach seinem schwachen Qualifying mit Startplatz 13 noch auf Rang fünf. Bester Mercedes-Mann war Ex-Champion Paul di Resta auf Rang vier.

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