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Motorsport: Bei der Rallye Dakar mit Teambuilding zum Ziel

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Bei der Rallye Dakar mit Teambuilding zum Ziel

02.01.2015, 14:23 Uhr | dpa

Motorsport: Bei der Rallye Dakar mit Teambuilding zum Ziel. Der Franzose Stephane Peterhansel fuhr im Mini 2013 seinen fünften Sieg im Auto ein.

Der Franzose Stephane Peterhansel fuhr im Mini 2013 seinen fünften Sieg im Auto ein. Foto: Felipe Trueba. (Quelle: dpa)

Buenos Aires (dpa) - Für die Rückkehr auf den Dakar-Thron nach einem Vierteljahrhundert bietet Peugeot das Who's who der Szene auf.

Insgesamt elfmal gewann Stéphane Peterhansel das legendärste aller Offroad-Abenteuer. Fünfmal auf dem Motorrad siegte Cyril Despres und einmal mit dem Auto der zweimalige Rallye-Weltmeister Carlos Sainz. Mit diesem namhaften wie erfolgsverwöhnten Trio will der französische Autobauer die Siegesserie des deutschen X-raid-Teams beenden und erstmals seit Ari Vatanens Erfolg 1990 die Dakar wieder gewinnen.

Wenn das aber so einfach wäre! "Das größte Problem, das wir haben, ist die Tatsache, dass wir wissen, dass wir schnell sind - wir wissen aber nicht, wie schnell wir im Vergleich zu den anderen sind", betont Peterhansel vor dem Auftakt der Dakar 2015 am 4. Januar in Buenos Aires. "Mit einem neuen Auto ist es wahrscheinlicher, dass etwas schiefgeht", befürchtet der Franzose, der 2013 im Mini seinen fünften Sieg im Auto eingefahren hatte, sechsmal triumphierte er auf dem Motorrad.

Im Gegensatz zu den Allrad-Minis von Titelverteidiger Nani Roma und dessen X-raid-Kollegen treten Peterhandel, Sainz und Despres in heckangetriebenen Autos an. Der bislang letzte Sieg eines zweiradangetriebenen Wagens datiert aus dem Jahr 2000. Um sich auf das Abenteuer in Südamerika von Argentinien über Chile nach Bolivien und wieder zurück nach Argentinien mit der Zieldurchfahrt am 17. Januar vorzubereiten, absolvierten die Peugeot-Piloten Testfahrten in Marokko. "Ich habe dort sicherlich schon 15 Mal in meiner Karriere getestet, aber so schnell bin ich dabei noch nie gefahren", stellt Peterhansel erfreut fest.

Aber auch schnell und vor allem zuverlässig genug, um die Minis bei der sechsten Dakar-Auflage in Südamerika zu schlagen? 2012 und 2013 gewann Peterhansel im Mini, vor einem Jahr setzte Roma die Serie fort. "In diesem Januar müssen wir wieder unsere Leistungsstärke beweisen", betont Roma und freut sich, dass mit Peugeot ein Hersteller in den Kampf um die Krönung eingreift. "Das ist natürlich gut für die Dakar. Dass eine so starke Marke mitmacht, hebt die Wertigkeit für alle Teilnehmer", sagte er in einem Interview der argentinischen Zeitung "La Nacion". An seinem Ziel ändert das aber nichts: "Ich möchte die Dakar ein weiteres Mal gewinnen."

Zum Beispiel die Marathon-Etappe, erstmals seit 2005 wieder für Autos und Trucks im Programm. Die Schwierigkeit: Die Fahrer und Co-Piloten sind auf sich allein gestellt, Hilfe von Mechanikern gibt es nicht. Nur gegenseitige Hilfe unter den Piloten und Beifahrern ist erlaubt. Also baute das X-raid-Team auch spezielle Teambuilding-Maßnahmen in seine Vorbereitung ein. Die Crews trafen sich auf einer Finca im Norden von Teneriffa. Vom gemeinsamen Kochen bis zu gemeinsamen Bergtouren - das Gemeinschaftsgefühl sollte gestärkt werden.

Hinzu kommt, dass die Piloten auch selbst notwendige Reparaturen vornehmen sollen. "Wenn während der Prüfung etwas passiert, stehen die Piloten unter starkem Druck und Stress. Wenn sie vorher geübt haben, wie man Teile wechselt, gehen sie mit mehr Ruhe an die Sache heran und sind damit auch schneller", erklärt X-raid Ingenieur Joan Navarro. Neben Roma starten der Argentinier Orlando Terranova sowie der Pole Krzysztof Holowczyc für den Rennstall aus dem hessischen Trebur.

In den Kampf des Titelverteidigers gegen die Herausforderer könnte sich aber auch Giniel de Villiers mit seinem deutschen Co-Piloten Dirk von Zitzewitz im Toyota Hilux einmischen, Gewinner-Duo der Dakar 2009. Bei Facebook postete Zitzewitz noch fix den "Travel-Plan für die nächsten 2 Wochen".

Wiedergutmachung nach einer völlig verkorksten Dakar vor einem Jahr will Robby Gordon im Hummer. "Ich komme nicht, um mich zu entspannen, sondern um zu gewinnen", betont der Amerikaner. Vor ihnen allen liegen rund 9000 Kilometer Offroad-Herausforderung.

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