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Rallye Dakar: Villiers/Zitzewitz festigen zweiten Rang

09.01.2015, 20:47 Uhr | dpa

Motorsport - Rallye Dakar: Villiers/Zitzewitz festigen zweiten Rang. Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz rasen im Toyota durch die Wüste.

Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz rasen im Toyota durch die Wüste. Foto: Felipe Trueba. (Quelle: dpa)

Iquique (dpa) - 37 Sekunden haben Co-Pilot Dirk von Zitzewitz mit seinem Fahrer Giniel de Villiers zum ersten Tagessieg bei der diesjährigen Rallye Dakar gefehlt.

Das Duo aus Karlshof und Südafrika musste sich auf dem Teilstück von Antofagasta nach Iquique nur Spitzenreiter Nasser Al-Attiyah aus Katar und dessen französischem Beifahrer Matthieu Baumel geschlagen geben. "Wir waren heute richtig gut. Giniel ist einfach super gefahren, hat einen guten Rhythmus gefunden und ist zügig, aber sicher gefahren - eben das perfekte "Dakar‘-Tempo", sagte von Zitzewitz nach der sechsten Etappe.

Vor dem gefürchteten Marathon am Wochenende, bei dem den Teams keine Hilfe durch Mechaniker erlaubt ist, festigten Villiers/Zitzewitz auch ihren zweiten Gesamtrang. Al-Attiyah liegt mit seinem Mini derzeit 11:12 Minuten vor den beiden. Auf Rang drei mit einem gehörigen Rückstand folgen Yazeed Al-Rajhi aus Saudi Arabien mit seinem deutschen Beifahrer Timo Gottschalk. Den beiden fehlen auf die Spitze 28:44 Minuten und somit auf Rang zwei auch noch satte 17:32 Minuten.

Damit haben zwei Toyotas die Verfolgung auf Al-Attiyah aufgenommen. Rückkehrer Peugeot ist derzeit nicht unter den besten neun. Dakar-Rekordsieger Stephane Peterhansel aus Frankreich muss sich als bester Peugeot-Pilot mit Rang zehn begnügen.

Für Villiers/Zitzewitz, die 2009 bei der ersten Auflage der Dakar in Südamerika den Gesamtsieg geholt hatten, läuft hingegen alles nach Plan. Nach dem starken Auftritt am Freitag, bei dem sie einen zwischenzeitlichen Rückstand von rund zwei Minuten auf Al-Attiyah größtenteils wieder wettmachten, bereiteten der Karlshofer und sein südafrikanischer Fahrer sich umgehend auf die Marathon-Etappe vor. "Das wird eine heftige Nummer in den kommenden zwei Tagen", betonte Zitzewitz.

Insgesamt führt die Dakar in diesem Jahr von Buenos Aires über Chile und Bolivien wieder zurück in die argentinische Hauptstadt. Die Distanz beträgt rund 9000 Kilometer, die Rallye endet am 17. Januar.

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