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Motorsport: Mythos und Faszination Le Mans - Porsche favorisiert

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Mythos und Faszination Le Mans - Porsche favorisiert

12.06.2015, 13:31 Uhr | dpa

Motorsport: Mythos und Faszination Le Mans - Porsche favorisiert. Das Porsche-Team um Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb gilt beim Rennen von Le Mans als Favorit.

Das Porsche-Team um Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb gilt beim Rennen von Le Mans als Favorit. Foto: Eddy Lemaistre. (Quelle: dpa)

Le Mans (dpa) - Zur 83. Auflage von Le Mans am Samstag (15.00 Uhr) werden wieder Erinnerungen an Tragik und Triumphe auf dem Circuit de la Sarthe wach. Auch Formel-1-Pilot Hülkenberg gibt ein Gastspiel - und will im Porsche die Siegesserie von Audi beenden.

Was macht die Faszination von Le Mans aus?

Die 24 Stunden von Le Mans gelten als eines der härtesten Rennen der Welt und sind auch dank ihrer langen Geschichte seit 1923 zur Motorsport-Legende geworden. Wenn die Prototypen am Sonntagnachmittag das Ziel erreichen, werden sie auf dem 13,629 langen Circuit de la Sarthe im Nordwesten Frankreichs rund 5000 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von deutlich über 200 Stundenkilometern zurückgelegt haben. Dabei müssen die Fahrer, die in Dreier-Teams antreten und sich während des Rennens abwechseln, weite Teile über Landstraßen rasen mit einem Tempo von teilweise mehr als 300 Kilometern pro Stunde - auch während der Nacht.

Zur 83. Auflage des Langstrecken-Klassikers erwartet der Veranstalter Automobile Club de l’Ouest mehr als 250 000 Zuschauer. Fast 2500 Medienvertreter aus aller Welt berichten über den dritten Lauf zur Langstrecken-Weltmeisterschaft. Damit gehört Le Mans zu den größten Einzelsport-Ereignissen der Welt. "Es ist magisch hier", sagte Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg, der in einem von drei Porsche-Boliden fahren wird. Zur Legende gehören neben großen Triumphen aber auch tragische Unfälle wie der von 1955, als ein Mercedes von der Strecke abkam und 84 Menschen starben.

Wer sind die Konkurrenten auf der Strecke?

In der höchsten Klasse LMP1 kämpfen mit Rekordsieger Porsche (16 Siege), der 2014 sein Comeback gab, dem Seriengewinner der vergangenen Jahre, Audi, sowie den japanischen Herausforderern Toyota und Nissan erstmals seit 1999 wieder vier Automobilhersteller um den Erfolg beim bedeutendsten Langstreckenrennen der Welt.

Wer ist der Favorit?

Spätestens seit der Qualifikation, als das Trio Romain Dumas (Frankreich), Neel Jani (Schweiz) und Marc Lieb (Ludwigsburg) beim 43. Le-Mans-Start von Porsche die 17. Pole sicherte, gelten die Stuttgarter als größte Sieganwärter. Zwei weitere Porsche 919 Hybrid fuhren auf die Startplätze zwei und drei. "Wir haben eine großartige Mannschaft und drei siegfähige Autos", sagte Fritz Enzinger, Leiter des Le-Mans-Projekts bei Porsche.

Welche Chancen haben die Porsche-Konkurrenten?

Hauptrivale von Porsche dürfte Audi sein, das in den vergangenen 15 Jahren nur 2003 und 2009 nicht gewann und den sechsten Gesamtsieg in Serie anpeilt. Auch die Ingolstädter sind mit drei Autos unterwegs. Bekanntester Pilot im R18 e-tron ist hierzulande der Duisburger André Lotterer, der 2011, 2012 und 2014 gewann. Mit der Effizienz seiner Prototypen glaubt Audi, einen besonderen Trumpf zu haben. Kein anderer Hersteller käme mit so wenig Kraftstoff-Energie aus wie Audi, sagte Motorsportchef Wolfgang Ullrich.

Was wird Toyota und Nissan zugetraut?

Vom Favoriten 2014 zum Außenseiter 2015: Das ist die Ausgangslage von Toyota, das nur zwei Prototypen einsetzt. Der V8-Benziner mit einer Gesamt-Systemleistung von rund 1000 PS scheint weniger effizient zu sein als der Diesel-Hybrid von Audi oder der V4-Turbo von Porsche. Nissan feiert mit dem Frontantriebler GT-R LM Nismo ein Comeback mit vielen Fragezeichen und gilt nur als krasser Außenseiter.

Was macht die Prominenz?

Unter den 168 Fahrern in 56 Autos der verschiedenen Leistungsklassen sitzen neben Hülkenberg 16 weitere ehemalige Formel-1-Piloten. Ein weiterer prominenter Starter ist US-Schauspieler Patrick Dempsey in einem GT-Porsche. Zu den Ehrengästen gehören Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen (Dänemark) und Frankreichs Präsident François Hollande.

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