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Motorrad-Star Stefan Bradl kündigt Vertrag bei Forward Racing

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Vertrag gekündigt  

Motorrad-Star Bradl schmeißt nach Chaos im Team hin

29.07.2015, 11:21 Uhr | sid

Motorrad-Star Stefan Bradl kündigt Vertrag bei Forward Racing. Stefan Bradl: Vertrag gekündigt, Zukunft ungewiss. (Quelle: imago/HochZwei)

Stefan Bradl: Vertrag gekündigt, Zukunft ungewiss. (Quelle: HochZwei/imago)

Schlechte Ergebnisse, ein Kahnbeinbruch und dann auch noch ein Teamchef, der in Untersuchungshaft sitzt: Stefan Bradl hat nach den jüngsten Rückschlägen sowie Turbulenzen beim Moto-GP-Rennstall Forward Racing Konsequenzen gezogen und seinen Vertag gekündigt. Nach einer ausgiebigen Beratung mit seinem Rechtsanwalt habe sich der 25-Jährige zu dem Schritt entschieden, berichtet das Fachportal "Speedweek.com".

Bradl hofft nun, möglichst schnell ein neues Team zu finden. Denkbar wäre eine Wechsel zu Gresini Aprilia Racing, wo der Platz des entlassenen Marco Melandri frei ist. "Ich will so bald wie möglich wieder auf einem MotoGP-Bike sitzen", sagte Bradl bei "Speedweek". Sogar ein Start beim Großen Preis von Indianapolis/USA am 9. August ist nicht ausgeschlossen.

"Ein paar anständige Rennen würden mir helfen"

Forward hatte wegen weitreichender Probleme den Verzicht auf Indy erklärt, auch das Rennen am 16. August in Brünn/Tschechien ist für das Team fraglich. Forward-Boss Cuzari sitzt seit dem 13. Juli wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und Geldwäsche in Untersuchungshaft, der Hauptsponsor ist abgesprungen. "Das Überleben des Teams ist gefährdet", hatte Forward mitgeteilt.

"Natürlich würde ich die restlichen Rennen gerne fahren. Für Indy drängt die Zeit, das ist klar", sagte Bradl: "Ein paar anständige Rennen würden mir auch bei den Verhandlungen für 2016 helfen."

Bradl, der bislang eine schwache Saison fährt und in der WM-Wertung abgeschlagen auf dem 19. Platz rangiert, hatte vor knapp vier Wochen bei einem Sturz einen Kahnbeinbruch erlitten. Nach eigenen Angaben verläuft die Heilung der Fraktur nach Plan. "Der Arzt hat aber auch festgestellt, dass die zehn oder elf Tage bis zum Indy-GP noch gut tun würden, weil es normalerweise sechs Wochen dauert, bis man das Handgelenk wieder voll belasten darf", sagte Bradl.

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