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MotoGP: Schwerer Sturz von Alex de Angelis - Bradl geschockt

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Bewusstlos in Klinik geflogen  

Motorrad-Pilot de Angelis überschlägt sich im Training

11.10.2015, 08:50 Uhr | sid, dpa

MotoGP: Schwerer Sturz von Alex de Angelis - Bradl geschockt. Alex de Angelis musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. (Quelle: Reuters)

Alex de Angelis musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. (Quelle: Reuters)

Schwerer Sturz von Alex de Angelis im Training zum Großen Preis von Japan in der Motorrad-Weltmeisterschaft: Der MotoGP-Pilot hatte in einer Kurve die Kontrolle über seine Maschine verloren und sich daraufhin überschlagen. De Angelis war bewusstlos und musste lange noch auf der Strecke behandelt werden. Später wurde er in ein Krankenhaus geflogen.

Sein Team IodaRacing teilte mit, dass der 31-Jährige bei dem Zwischenfall eine Lungenquetschung sowie einen Bruch von fünf Wirbeln und drei Rippen erlitten habe. Zudem habe sich de Angelis eine Kopfverletzung zugezogen und könne sich an den Vorfall nicht erinnern. Weitere Untersuchungen an der Wirbelsäule sollen folgen, in der kommenden Woche soll de Angelis nach Italien verlegt werden.

"Er hat eine Gehirnerschütterung erlitten. Die ersten Checks berichten über fünf gebrochene Wirbel, von denen drei Auswirkungen auf den Wirbelkörper haben - momentan gibt es keinen neurologischen Schaden, aber wir werden sicherstellen müssen, dass die Brüche stabil sind, damit das Rückenmark nicht betroffen wird", sagte Michele Macchiagodena, Medical Direktor der MotoGP, dem auch die Lungenquetschung Sorgen bereitet: "Wir werden ihn genau überwachen müssen, um sicherzustellen, dass er keine Atemprobleme oder Infektionen bekommt."

Schock bei Bradl sitzt tief

Der deutsche Pilot Stefan Bradl sagte bei "Speedweek.com": "Es sah erschreckend aus. Im ersten Moment war mir bewusst, dass es eine ganz üble Geschichte ist. Man befürchtet immer das Schlimmste. Glücklicherweise wird er, um es ganz salopp zu sagen, diesen Unfall überleben. Das ist das Wichtigste. Auf einmal war alles ganz still im Fahrerlager, wenn man in die Gesichter schaute, sah man, dass alle sehr bestürzt waren."

Im anschließenden Qualifying belegte Bradl (25/Zahling) mit seiner Aprilia den 13. Rang. Die Bestzeit fuhr der spanische WM-Zweite Jorge Lorenzo (Yamaha/1:43,790 Minuten) vor dem italienischen Spitzenreiter Valentino Rossi (Yamaha/1:43,871) und Titelverteidiger Marc Marquez aus Spanien (Honda/1:44,216).

In der Moto2 kann Kalex-Pilot Jonas Folger (Tordera/Spanien) als Dritter auf eine Podiumsplatzierung hoffen, sein Markenkollege Cortese (Berkheim) fuhr als Neunter ebenfalls in die Top Ten. Marcel Schrötter (Tordera/Mistral) wurde 21., Florian Alt (Nümbrecht/Suter) belegte den letzten Rang. Ganz vorne landete der neue Weltmeister Johann Zarco (Frankreich/Kalex). In der Moto3 startet Philipp Öttl (Ainring/KTM) von Position 13.

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