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24 Stunden von Le Mans: Dramatischer Sieg von Porsche nach Toyota-Panne

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Triumph bei 24-Stunden-Rennen  

Irres Finish! Dramatischer Le-Mans-Sieg für Porsche

19.06.2016, 19:18 Uhr | sid

24 Stunden von Le Mans: Dramatischer Sieg von Porsche nach Toyota-Panne. Porsche holt den Sieg beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans. (Quelle: dpa)

Porsche holt den Sieg beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans. (Quelle: dpa)

Marc Lieb hat nach einem an Dramatik kaum zu überbietenden Finale die 24 Stunden von Le Mans gewonnen. Der 35-Jährige triumphierte bei der 84. Auflage des Langstrecken-Klassikers an der Seite des Schweizers Neel Jani und Romain Dumas aus Frankreich.

Damit trat der Ludwigsburger in die Fußstapfen des deutschen Formel-1-Piloten Niko Hülkenberg - und bescherte Rekordsieger Porsche den 18. Le-Mans-Erfolg.

"Ich habe in den letzten 30 Minuten nicht mehr an den Sieg geglaubt. Mir fehlen die Worte", sagte Lieb mit Freudentränen in den Augen bei Eurosport. Ähnlich reagierte Dumas: "Ich bin überwältigt, es ist schwer, die richtigen Worte zu finden. Es ist ein Traum."

Defekt schockiert Toyota

Der Erfolg gelang den Schwaben vor 263.500 Zuschauern nach einem denkwürdigen Rennverlauf: Drei Minuten vor Schluss blieb der lange führende Toyota mit Pilot Kazuki Nakajima bei Start und Ziel plötzlich stehen und musste dem Trio um Lieb den sicher geglaubten Sieg überlassen. Die genaue Ursache des Problems am TS050-Hybrid, der auch vom früheren Formel-1-Fahrer Sébastien Buemi pilotiert wurde, war zunächst unklar.

Der zweite Platz des zweiten Toyota mit dem früheren Formel-1-Piloten Kamui Kobayashi am Steuer war nur ein schwacher Trost - durch das bittere Malheur verpassten die Japaner den lang ersehnten Premierensieg. In der Toyota-Box herrschten Fassungslosigkeit und Entsetzen, es flossen Tränen.

Webber enttäuscht im zweiten Porsche

Der zweite Porsche mit dem früheren Formel-1-Star Mark Webber (Australien) und Timo Bernhard enttäuschte und belegte nur den 13. Rang. Die beiden Audi, Le-Mans-Sieger von 2010 bis 2014, belegten die Ränge drei und vier.

Hülkenberg hatte im Vorjahr bei seinem Le-Mans-Debüt an der Seite von Nick Tandy (Großbritannien) und Earl Bamber (Australien) triumphiert. Das diesjährige Rennen hatte Hollywoodstar Brad Pitt am Vortag für 58 Fahrzeuge gestartet.

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