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Audi-Pilot Mattias Ekström zieht sich den Zorn der Konkurrenz zu

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"Arschloch" und Rambo  

Ekström zieht sich wieder Zorn der Konkurrenz zu

27.06.2016, 14:35 Uhr | sid

Audi-Pilot Mattias Ekström zieht sich den Zorn der Konkurrenz zu. Streitbarer Schwede: Mattias Ekström sorgte am Norisring für viel Gesprächsstoff. (Quelle: imago/Zink)

Streitbarer Schwede: Mattias Ekström sorgte am Norisring für viel Gesprächsstoff. (Quelle: imago/Zink)

Mit zwei überzogenen Attacken hat sich Audi-Pilot Mattias Ekström bei der vierten DTM-Station selbst ein "Wochenende zum Vergessen" bereitet - und sich am Norisring den Zorn der Konkurrenz zugezogen. Der erste Sieg für Audi in Nürnberg nach 14 Jahren durch Edoardo Mortara (Italien) rückte dadurch ebenso in den Hintergrund wie der Premierenerfolg seines Schweizer Markenkollegen Nico Müller (Audi) am Sonntag.

Ekström hatte am Samstag an dritter Stelle liegend in der 20. Runde den führenden Pole-Setter Christian Vietoris und Meisterschafts-Spitzenreiter Robert Wickens (Kanada/beide Mercedes) geradezu abgeschossen und damit seinem Markenkollegen Mortara den Weg zum zweiten Saisonsieg geebnet. Am Sonntag rauschte Ekström in der ersten Kurve ins Heck von Mercedes-Pilot Paul di Resta (Schottland) und schied mit schweren Beschädigungen an seinem Audi aus.

"Das ist das allergrößte Arschloch, unglaublich", schimpfte Vietoris, der seinen zweiten DTM-Sieg vor Augen hatte, über Ekström: "Erst macht er auf Sonnyboy im Fahrerlager, dann räumt er alle ab."

Entschuldigung nicht angenommen

Vietoris kam für seine klaren Worte nicht ungeschoren davon: Die Sportkommissare belegten ihn wegen "Beleidung eines anderen Teilnehmers in der Öffentlichkeit" mit einer Geldstrafe von 3000 Euro. Er akzeptiere die Strafe, nehme Ekströms Entschuldigung aber "nicht an, weil sie nicht ernst gemeint war", erklärte der 27-Jährige.

Für Wickens und Ekström war das Rennen nach dem kapitalen Crash beendet, Vietoris kam mit schweren Beschädigungen an seinem Boliden nur als Zehnter ins Ziel.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff forderte gar eine Überarbeitung des DTM-Strafenkatalogs. "Man muss die Tragweite so einer verschuldeten Kollision stärker bewerten", sagte der Österreicher: "Wenn uns am Saisonende fünf Punkte fehlen, werden wir wieder über den Norisring reden. Mir sind noch ganz andere Worte eingefallen als Vietoris. Man kann den Führenden nicht einfach abräumen." Zum Vergleich: Wer im Qualifying einen Mitstreiter blockiert, wird fünf Startplätze zurückversetzt.

Fehler gehören "zum Rennsport"

Ekström selbst zeigte sich nur bedingt einsichtig. "Ich wollte Robert überholen. Ich habe ein bisschen Bremskraft verloren und den Vietoris getroffen. Für ihn tut es mir leid. Die Räder blockierten ein bisschen. Wickens hat hart gekämpft, damit muss er leben. Bei Vietoris muss ich mich entschuldigen", erklärte der Schwede.

Audis DTM-Leiter Dieter Gass sprang seinem Star-Piloten bei: "Wenn Vietoris nicht da gewesen wäre, wären die beiden rausgerutscht und das Rennen wäre weitergegangen. Fehler passieren immer mal, das ist Rennsport, vor allem wenn man am Limit fährt."

Auswirkungen auf das Klassement

Ekströms Markenkollege Müller gewann das Sonntag-Rennen nach 72 Runden vor Pole-Starter Tom Blomqvist (England) und dem Belgier Maxime Martin (beide BMW). Müller feierte damit den ersten Sieg in seinem 36. DTM-Rennen. Am Samstag hatte Mortara den viermaligen Norisring-Sieger Jamie Green (Großbritannien/Audi) und den Mercedes-Piloten Paul Di Resta (Schottland) auf die Plätze verwiesen.

Die rüde Fahrweise des Schweden hatte auch massive Auswirkungen auf den Meisterschaftskampf: Wickens rutschte mit 58 Punkten auf Rang sechs ab, die Führung vor dem fünften Rennwochenende am 16./17. Juli im niederländischen Zandvoort übernahm Ex-Meister Marco Wittmann (BMW) mit 75 Punkten. Dahinter folgen Mortara (73) und Di Resta (70).

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