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Pekingern droht Strafe bei Verstoß gegen Fahrverbot

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Olympische Spiele 2008  

Pekingern droht Strafe bei Verstoß gegen Fahrverbot

10.08.2007, 14:25 Uhr | dpa

Den Pekinger Autofahrern drohen umgerechnet zehn Euro Geldbuße, wenn sie gegen das nächste Woche geplante Fahrverbot als Generalprobe für Olympia verstoßen. Das Bußgeld von 100 Yuan ist nur halb so hoch wie bei einem Strafzettel für falsches Parken. Wie der Pekinger Verkehrsfunk weiter berichtete, gibt es auch keine der sonst üblichen Strafpunkte. 1,3 Millionen Autos werden von nächsten Freitag an vier Tage lang von den Straßen verbannt, um die dadurch zu erreichende Verbesserung der Luft zu testen. Die Luftverschmutzung in Peking, das zu den Städten der Welt mit der dreckigsten Luft gehört, macht dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und nationalen Sportverantwortlichen zunehmend Sorge.

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Luftqualität verbessert sich
Das Umweltamt beteuerte auf Fragen nach den Messverfahren in Peking, es würden Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angelegt. Wie Experten erläuterten, werden an den 27 Stationen der Stadt regelmäßig Feinstaub, Stickstoff- und Schwefeldioxid sowie Kohlenstoffmonoxid gemessen. Allerdings werden trotz der langen heißen Sommerzeit keine Ozonwerte ermittelt: "Es gibt keine nationalen Grenzwerte dafür." Der Sprecher des Umweltamtes, Du Shaozhong, betonte, die Luftqualität in Peking habe sich in den vergangenen Jahren schon deutlich verbessert.

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Fahrverbot für ein Drittel der Autos geplant
Das Fahrverbot für mehr als ein Drittel aller Autos ist das bisher umfassendste in Peking und soll ähnlich während der Olympischen Spiele vom 8. bis 24. August 2008 wiederholt werden. Der Sprecher des Verkehrsamtes der Stadt, Liu Jianming, zeigte sich überzeugt, dass die 15 Millionen Einwohner der chinesischen Hauptstadt Verständnis für die Verkehrsbeschränkungen haben werden. Die Verwirrung über eine nach chinesischen Medienberichten ursprünglich diese und nächste Woche geplante, aber dann kurzfristig abgesagte zweiwöchige Generalprobe erklärte Liu Jianming mit Missverständnissen oder Kommunikationsproblemen.

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Arbeitszeiten werden verlegt
Nach seiner Darstellung waren die jetzt angeordneten Verkehrsbegrenzungen auch schon geplant, bevor IOC-Präsident Jacques Rogge öffentlich seine Sorgen über die Luftverschmutzung geäußert und eine vielleicht nötige Verschiebung von Ausdauersportarten im Freien in Erwägung gezogen hatte. Um den Ansturm der zusätzlichen Passagiere auf den öffentlichen Nahverkehr zu bewältigen, sollen mehr Busse eingesetzt und die U-Bahnen häufiger und länger fahren. Die Bediensteten der Zentralregierung und Stadtbehörden werden ihre Arbeitszeiten verlegen, um den Stoßverkehr zu entzerren.

Höhere Auslastung der Taxis angestrebt
Auch sollen die 67.000 Taxis der Metropole zu 95 Prozent ausgelastet werden und weniger Leerfahrten haben. Die durchschnittliche Geschwindigkeit dürfte während des Tests wegen der geringeren Verkehrsdichte von heute nur 19 auf 33 Stundenkilometer erhöht werden. 70 Prozent der Behördenautos bleiben stehen, während Privatautos je nach Autonummer nur an Tagen mit geradem oder ungeradem Datum fahren dürfen. Nach Angaben des Verkehrsamtes sind 2,46 der heute 3,05 Millionen Autos in Peking in privater Hand. Die Zahl der Autos dürfte bis zu den Sommerspielen auf 3,5 Millionen steigen.


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