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Vorläufig wird noch aus Peking gesendet

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Olympia 2008 in Peking  

Vorläufig wird noch aus Peking gesendet

30.03.2008, 17:48 Uhr | dpa

ARD und ZDF sehen zur Zeit keinen Sinn darin, mit einem TV-Boykott der Olympischen Spiele in Peking zu drohen. "Das ist bislang nur ein Wettbewerb um die beste Schlagzeile", sagte der ARD-Vorsitzende Fritz Raff dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Derzeit gehe er davon aus, dass ARD und ZDF wie geplant aus China berichten werden. Ähnlich formulierte es ein ZDF-Sprecher. Das Zweite wolle wie geplant auch über die politische Situation im Land berichten und werde reagieren, wenn es Einschränkungen geben sollte. So hatten chinesische Offizielle in der Vorwoche ein Verbot von Live-Bildern vom Platz des Himmlischen Friedens während der Sommerspiele (8. bis 24. August) als eine Option bezeichnet.

Video Demonstranten stören Olympia-Zeremonie

Kritisch beobachten und berichten

"Wir werden ... genau beobachten, ob unsere Freiheit der Berichterstattung eingeschränkt wird", sagte Raff. Sollte dies der Fall sein, sei neu zu prüfen, "ob wir unseren rechtlichen Verpflichtungen auf Berichterstattung in vollem Umfang nachkommen können". Ähnlich äußerte sich WDR-Intendantin Monika Piel in einem Interview mit dem "Focus". Die ARD will mit eigenen Kamera-Teams in China unterwegs sein. "Zunächst bleiben wir bei unserer Linie, kritisch über China zu berichten. Auch über die Unterdrückung von Informationen." Würde dies eingeschränkt, müssten wir neu über die Berichterstattung nachdenken", sagte sie.

DOSB lehnt jegliche Form des Boykotts konsequent ab

IOC-Vizepräsident und DOSB-Präsident Thomas Bach sagte in Leipzig zu einem möglichen TV-Boykott: "Die klare Entscheidung des DOSB, ein deutsches Team nach Peking zu entsenden, hat auf breiter Front viele Unterstützer gefunden. Ein Boykott würde nichts bringen und ich wundere mich schon über manchen Kommentator, der es meint, besser zu wissen. Wir müssen uns zur Wehr setzen gegen Tendenzen, den Sport zu instrumentalisieren."

Bei Zensur Ausstieg aus der Berichterstattung

Zuletzt hatte das öffentlich-rechtliche Fernsehen Frankreichs einen Boykott der Berichterstattung von den Olympischen Spielen nicht ausgeschlossen. Sollte die chinesische Regierung Berichte über Demonstrationen verändern oder zensieren, werde France Télévisions "zweifellos entscheiden, nicht über die Olympischen Spiele zu berichten", war Sportchef Daniel Bilalian in französischen Medien zitiert worden.

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