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IOC-Mitglied Sergej Bubka: "Flamme ist ein Symbol des Friedens"

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Olympia - Fackellauf  

Bubka: Flamme ist ein Symbol des Friedens

08.04.2008, 10:51 Uhr | sid, dpa

Die Fackel in Paris unter Polizeischutz (Foto: dpa)Die Fackel in Paris unter Polizeischutz (Foto: dpa) Stabhochsprung-Weltrekordler Sergej Bubka, Mitglied der IOC-Exekutive, ist "völlig geschockt" über die Vorfälle beim Fackellauf in Paris. Am Rande der olympischen Woche in Peking sagte der Ukrainer, er sei "schockiert und enttäuscht, wie die Politiker den Sport und die Athleten benutzen". "Ich verurteile es, wie die Olympische Flamme missbraucht wird. Sie ist ein Symbol des Friedens", erklärte Bubka, seit 1999 im Internationalen Olympischen Komitee (IOC). Mehrere Tausend pro-tibetanische Demonstranten hatten am Montag beim Fackellauf in Paris für tumultartige Szenen gesorgt. Die Fackel war nach Polizeiangaben sogar für rund 20 Minuten erloschen.

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"Das Recht der Fackel respektieren"

Nach den Vorkommnissen hat das Internationale Olympische Komitee gefordert, "das Recht der Fackel zu respektieren", "friedlich herumgereicht zu werden". Wie es in einer Pressemiteilung am Rande der olympischen Woche in Peking weiter hieß, wird das IOC auch das "Recht einer friedlichen Demonstration" respektieren.

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IOC diskutiert über Änderungen

Im IOC gibt es erste Stimmen, die nach den massiven Protesten gegen den olympischen Fackellauf in London und Paris einen Abbruch des internationalen Teils der Tour erwägen. "Ich bin mir sicher, dass darüber diskutiert wird", sagte Gunilla Lindberg, IOC-Vizepräsidentin aus Schweden. "Das in demokratischen Ländern herrschende Recht der Demonstrationsfreiheit wird von professionellen Demonstranten ausgenutzt. Aber wir wussten vorher, dass London, Paris und San Francisco die gefährdetsten Stationen sein werden", meinte der Australier Kevan Gosper, Vizechef der Koordinierungskommission für die Sommerspiele 2008. Zugleich sprach er sich dafür aus, für die Zukunft über Änderungen nachzudenken. "Wir sollten darüber diskutieren, das Feuer nur noch von Olympia ins Gastgeberland zu tragen."

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Peking hält am Ablauf fest

Das Pekinger Organisationskommitee BOCOG versicherte, nichts könne das Feuer stoppen: "Der Fackellauf wird mit der Unterstützung von Menschen aus der ganzen Welt seine Reise fortsetzen", sagte BOCOG-Sprecher Sun Weide in Peking. "Die verabscheuungswürdigen Aktivitäten der Demonstranten trüben den hochfliegenden olympischen Geist", erklärte Jiang Yu, Sprecherin des chinesischen Außenministeriums.

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Der Weg des Olympischen Feuers mit den wichtigsten Stationen:
24. März: Entzündung der Flamme im antiken Olympia
25. bis 29 März: Tournee durch Griechenland nach Athen
30. März: Zeremonie im Athener Olympiastadion von 1896
31. März: Zeremonie in Peking
2. April: Almaty/Kasachstan
3. April: Istanbul
5. April: St. Petersburg
6. April: London
7. April: Paris
9. April: San Francisco
11. April: Buenos Aires
13. April: Daressalaam/Tansania
14. April: Mascat/Oman
16. April: Islamabad
17. April: Mumbai/Indien
19. April: Bangkok
21. April: Kuala Lumpur
22. April: Jakarta
24. April: Canberra
26. April: Nagano/Japan
27. April: Seoul
28. April: Pyeongchang
29. April: Ho-Chi-Minh-Stadt
2. Mai: Hongkong
3. Mai: Macau
4. Mai bis 7. August: Tournee durch China (Tibet: 19. bis 21.Juni)
8. August: Ankunft in Peking
Der Weg der olympischen Fackel (Grafik: dpa)Der Weg der olympischen Fackel (Grafik: dpa)

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