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Olympia 2020: Tokio will sich erneut bewerben

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Tokio tritt in Konkurrenz zu Hiroshima und Nagasaki

07.11.2009, 13:33 Uhr | sid

So warb Tokio 1964 offiziell für die Olympischen Sommerspiele. (Montage: t-online.de; Foto: imago)So warb Tokio 1964 offiziell für die Olympischen Sommerspiele. (Montage: t-online.de; Foto: imago) Tokio gibt nicht auf. Die japanische Hauptstadt wandelt ihre Niederlage bei der Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele 2016 schlicht in eine Bewerbung um die Austragung der Spiele 2020 um. "Tokio wird es noch einmal versuchen. Wir haben Probleme gehabt, in Schwung zu kommen", sagte Gouverneur Shintaro Ishihara in einem Zeitungsinterview: "Es liegt in meiner Verantwortung, unsere Kandidatur bekanntzugeben." 1964 bereits fanden die Sommerspiele in Tokio statt.

Damit tritt Tokio in Konkurrenz zu den Städten Hiroshima und Nagasaki, die vor wenigen Tagen eine gemeinsame Bewerbung ins Auge gefasst hatten.

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Gleich drei japanische Bewerber

Im 75. Jahr nach dem Abwurf von Atombomben auf ihre Städte wollen die japanischen Metropolen Olympia zu einem Signal für eine Welt ohne Atomwaffen machen. Tokio ist damit der zehnte Interessent für die Austragung der Spiele. Neben den drei japanischen Städten erwägt auch Dubai eine Kandidatur.

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Bis 2011 noch Zeit für die Bewerbung

In Italien haben Rom sowie Venedig und Palermo eine Bewerbung ins Auge gefasst, in Südafrika erwägen Kapstadt und Durban ebenso eine Kandidatur wie Marokkos Hauptstadt Rabat. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird 2013 über den Austragungsort der Spiele entscheiden. Die Bewerbungen müssen bis 2011 abgegeben werden.

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Persönliches Projekt Ishiharas

Die Olympiabewerbung Tokios war eines der Schlüsselprojekte Ishiharas, dessen Amtszeit 2011 endet. Dennoch ist davon auszugehen, dass der 77-Jährigen auch ohne Mandat großen Einfluss auf die Bewerbung hat.

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