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Olympia 2018: München Punktsieger im Europaduell gegen Annecy

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Olympia 2018  

München Punktsieger im Europaduell gegen Annecy

16.02.2010, 00:08 Uhr | dpa

München will die Olympischen Spiele 2018 nach Bayern holen. (Foto: imago)München will die Olympischen Spiele 2018 nach Bayern holen. (Foto: imago) Im Bewerbungsmarathon um Olympia 2018 hat München das erste Europaduell auf internationaler Bühne gegen den französischen Mitstreiter Annecy deutlich gewonnen: Mit klaren Konzepten, starker Argumentation und hochkarätiger Besetzung überzeugten die Münchner in Vancouver bei der Präsentation vor der Weltpresse.

"Wir haben der Welt durch die Fußball-WM bewiesen, dass wir sichere, friedliche und freundliche Großereignisse ausrichten können. Die Bundeskanzlerin, die deutsche Regierung und das Parlament stehen vereint hinter der Bewerbung", sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière und betonte die große Unterstützung der Öffentlichkeit für das ambitionierte Projekt. Mehr als 75 Prozent der Deutschen würden das Spektakel gern in Bayern sehen.

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Entscheidung fällt im Juli 2011

Nach der enttäuschenden Vorstellung Annecys winkt ein knallharter Zweikampf gegen das südkoreanische Schwergewicht Pyeongchang, das 2010 gegen Vancouver und 2014 gegen Sotschi schon zweimal knapp mit Bewerbungen gescheitert war. Die bayrische Landeshauptstadt muss wie die Mitbewerber bis zum 15. März 2010 alle Bewerbungsunterlagen und Garantiererklärungen beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) vorlegen. De Maizière übermittelte die Botschaft, die deutsche Regierung würde die finanzielle Verantwortung für die Kandidatur übernehmen. Am 6. Juli 2011 fällt im südafrikanischen Durban die Entscheidung über den Olympia-Gastgeber in acht Jahren.

Nelly Furtado pro Deutschland 2018

Nach den letzten deutschen Bewerbungspleiten mit Berchtesgaden (Winter 1992), Berlin (Sommer 2000) und Leipzig (Sommer 2012) bekamen die Münchner schon vor der Vorstellung prominente Unterstützung. "München ist eine meiner Lieblingsstädte. Also ich bin definitiv für Winterspiele in Deutschland 2018", sagte Kanadas Popstar Nelly Furtado. Auf der Bühne im Main Press Center starteten dann Bewerbungschef Willy Bogner und die strahlende Katarina Witt eine Charmeoffensive.

München will nach Sommer- auch die Winterspiele

"Wintersport gehört zur DNA der Deutschen", sagte die Eiskunstlauf-Legende im Blitzlichtgewitter der Fotografen. Ex-Olympia-Teilnehmer, Filmemacher und Unternehmer Bogner kündigte an, nur drei Sportstätten müssten neu gebaut werden. Die bayerische Metropole setzt auf ein Konzept mit kompakten Wettkampforten, auf Wintersport-Begeisterung im Land und Nachhaltigkeit durch die erneute Nutzung von Olympiastätten der Sommerspiele 1972. "Die Nachhaltigkeit ist das inhaltliche Schmuckstück der Bewerbung", schwärmte Oberbürgermeister Christian Ude. München wäre die erste Olympia-Stadt überhaupt, in der nach Sommer- auch Winterspiele stattfinden würden.

Vancouver wird genau unter die Lupe genommen

"Wir sind überzeugt, dass wir mit unseren erfahrenen Verbänden und freundlichen Volunteers einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Olympischen Spiele leisten können", sagte der deutsche Ober-Olympier Thomas Bach, als IOC-Vizepräsident treibende Kraft der Münchner Bemühungen innerhalb der Ringe-Organisation. Die Bewerbungsgesellschaft hinter Aufsichtsratschef Michael Vesper und Bogner hat ein 14-köpfiges Team aufgeboten, das den Olympia-Machern in Vancouver genau auf die Finger schauen soll.

Zähne Präsentation der Franzosen

Im Gegensatz zu den Münchnern löste Annecy mit einer eher zähen Darbietung kaum Begeisterung aus. Die Franzosen priesen bei der Projektvorstellung ohne ihr prominentes IOC-Mitglied Jean-Claude Killy vor allem die Vorzüge des Zwei-Cluster-Konzepts in Annecy und in der Mont-Blanc-Region. Die Bob- und Rodel-Wettbewerbe sind in La Plagne vorgesehen. "65 Prozent aller Sportstätten sind bereits vorhanden, nur die Arena für die Eisschnelllauf-Wettbewerbe muss gebaut werden", erklärte Annecys Bürgermeister Jean-Luc Rigaut.

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