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Olympia 2010: Verlieren will gelernt sein

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Vancouver 2010  

"Halt den Mund!" - Schlechte Verlierer bei Olympia

25.02.2010, 12:49 Uhr | dpa

Olympia 2010: Verlieren will gelernt sein.

Eisschnellläufer Sven Kramer war nach seiner Disqualifikation sichtlich enttäuscht (Foto: dpa)

Verlieren will gelernt sein. Die südkoreanischen Shorttracker tobten nach ihrer Disqualifikation vor Wut und wären fast den Kampfrichtern an den Kragen gegangen. Auch Wintersportlern gehen mal die Gäule durch. Der niederländische Eisschnelllauf-Star Sven Kramer schmiss die Brille weg, schubste seinen Coach und fuhr einen Reporter an.

"Im Namen aller Athleten verspreche ich, dass wir an den Olympischen Spielen teilnehmen und dabei die gültigen Regeln respektieren und befolgen und uns dabei einem Sport ohne Doping und ohne Drogen verpflichten, im wahren Geist der Sportlichkeit, für den Ruhm des Sports und die Ehre unserer Mannschaft". So sprach Kanadas große Eishockey-Dame Hayley Wickenheiser bei der Eröffnungsfeier in Vancouver den olympischen Eid. Doch mit der Sportlichkeit ist es so eine Sache: Spätestens nach der Entscheidung brechen die Emotionen durch: Da kracht es schon mal hinter den Kulissen.

Galgenhumor auf dem "Blech"-Platz

Aber nicht alle unterlegenen Sportler präsentieren sich in Vancouver als schlechte Verlierer: Eisschnellläuferin Daniela Anschütz-Thoms hatte wieder einmal nur "Blech" gewonnen: Die Erfurterin zeigte aber auch nach zweimal Platz vier bei Olympia und 15 Mal Rang vier oder fünf bei WM oder EM Größe in der Niederlage - und sogar Galgenhumor: "Die vierten Plätze habe ich schon immer knapp gewonnen."

Langes Schlafen als Frustbewältigung

Auch Kanadas bitter enttäuschte Rodlerin Mellisa Hollingsworth suchte nach ihrem fünften Rang nur die Schuld bei sich selbst: "Ich schäme mich so, dass ich mein Land im Stich gelassen habe." Am nächsten Tag blieb sie bis um 17 Uhr im Bett - Seelenkummer und vielleicht auch Selbstschutz.

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