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Olympia 2018: Olympia-Fans gesucht

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Olympia 2018 - Bewerbung  

Olympia-Fans gesucht - zum Finanzieren

01.08.2010, 12:09 Uhr | sid, dpa, sid, dpa

Olympia 2018: Olympia-Fans gesucht . Willy Bogner, Chef der Bewerbungsmannschaft für Winter-Olympia 2018 in München, ist offen für jedes finanzielle Geschenk. (Foto: dpa)

Willy Bogner, Chef der Bewerbungsmannschaft für Winter-Olympia 2018 in München, ist offen für jedes finanzielle Geschenk. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Die Sponsoren stehen nicht Schlange - jetzt sollen die deutschen Bürger der Münchner Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018 finanzielle Hilfe leisten. "Wir haben den Plan, die Bevölkerung und Olympiafans einzuspannen mit Fernsehspots, die zum Kauf von Fanpaketen animieren", sagte Bewerbungschef Willy Bogner dem Nachrichtenmagazin "Focus". In Kürze will der 68-Jährige zudem einen weiteren Großsponsor vorstellen, "einen siebten Hauptförderer".

Im Dreikampf mit dem großen Rivalen Pyeongchang aus Südkorea und dem krassen französischen Außenseiter Annecy wurde das Bewerbungsbudget kürzlich um drei auf 33 Millionen Euro aufgestockt. Zuvor hatte Bogner in einem internen Brandbrief an die Gesellschafter und den Aufsichtsrat der Bewerbung 37 Millionen Euro gefordert. Bisher hat die Bewerbungsgesellschaft 22 Millionen Euro zusammen. Am 6. Juli 2011 entscheidet das Internationale Olympische Komitee (IOC) im südafrikanischen Durban über die Vergabe der Winterspiele 2018.

Riesch oder Neureuther müssen mithelfen

Im Streit um Grundstücke in Garmisch-Partenkirchen, wo sich viele der 78 Eigentümer gegen eine Anpachtung ihrer Areale auf Zeit wehren, sieht Bogner jetzt die Garmischer Bevölkerungsmehrheit, die sich für Olympia ausspricht, in der Pflicht, Überzeugungsarbeit zu leisten. Auch prominente Sportler wie Maria Riesch oder Felix Neureuther, die in der Marktgemeinde leben, müssten sich mehr einbringen, forderte der Modeunternehmer.

Grundstücke müssen gesichert werden

Die Bewerbungsgesellschaft selbst könne in Garmisch-Partenkirchen nicht mehr viel tun. "Jetzt ist es Aufgabe der Marktgemeinde, die Grundstücke zu sichern. Die Bewerbungsgesellschaft kann keine Verträge abschließen", sagte Bogner. Auf wie viele Areale man notfalls verzichten könne, kann er nicht beziffern, "wenn nur ein paar Grundstücksbesitzer nicht mitmachen, wird es aber sicher funktionieren. Wir müssen den Landwirten in Garmisch-Partenkirchen nochmals bewusst machen, dass sich die Marktgemeinde ja einstimmig beworben hat", forderte Bogner, für den der Streit am Fuße der Zugspitze mit Olympia nichts zu tun hat: "Hier geht es um Missgunst innerhalb der Gemeinde". Der Bewerbungschef stellt klar, dass die Landwirte nur drei Jahre ihr Land verleihen müssten und dafür mehr Geld bekommen, als sie in der Zeit erwirtschaften könnten, "bei manchen wären das mehr als 15.000 Euro pro Jahr".

Unbezahlbarer Werbewert der Spiele

Doch den Bauern geht es weniger ums Geld, vielmehr befürchten sie eine Zerstörung der Kulturlandschaft. Bogner hält eine Studie über den Werbewert der Spiele dagegen: "Die Marktgemeinde würde als einer der Hauptaustragungsorte Werbung im Gegenwert von 540 Millionen Euro bekommen".

Das Ende der Vertraulichkeit

Der so genannte Bauernaufstand gefährdet laut Rogge die Münchner Bewerbung nicht. "Es bleibt noch ein Jahr, um Lösungen zu finden", erklärte der IOC-Chef im Bayerischen Rundfunk. Die Vorwürfe, er habe sich zu wenig um die Probleme im bayerischen Oberland gekümmert, hätten ihn sehr getroffen, gestand Bogner, und bei seinem Brandbrief sei er "möglicherweise zu naiv" gewesen: "Mir war nicht klar, dass es in diesem Business keine Vertraulichkeit gibt. Der vertrauliche Brief war innerhalb von zwei Stunden bei der Süddeutschen Zeitung".

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