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Willy Bogner räumt Erkrankung ein

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Willy Bogner räumt Erkrankung ein

01.09.2010, 16:10 Uhr | dpa, dpa

. Willy Bogner plagen gesundheitliche Probleme. (Foto: imago)

Willy Bogner plagen gesundheitliche Probleme. (Foto: imago)

Die Zukunft von Willy Bogner als Chef der Münchner Olympia-Bewerbung für die Winterspiele 2018 scheint ungewiss. Der zuletzt in die Kritik geratene 68-Jährige räumte beim Sports Venue Summit in München eine Darmerkrankung ein. "Ich muss mich selbst einschätzen und mich mit den Ärzten unterhalten, wie der Verlauf ist. Aber es ist eine ernstzunehmende Sache, das darf ich nicht verschleppen", sagte Bogner.

In der "Bild"-Zeitung hatte er bereits davon gesprochen, dass eine Operation drohen könnte. "Es ist alles unter Kontrolle mit den Medikamenten, im Moment geht's mir besser. Ich kann keine Prognose abgeben, das müssen die Ärzte sagen."


"Beim letzten Mal ist es auch weggegangen"

Neben der Mammut-Aufgabe Olympia muss sich Bogner auch um sich kümmern. Die Beschwerden hat er anscheinend nicht zum ersten Mal. "Beim letzten Mal ist es auch weggegangen", sagte der 68-Jährige. Bogner sprach von "genetischen Dispositionen und psychischen Einflüssen" als Faktoren. Wenn die Medikamente wirkten, wie sie sollten, dann könne das wieder weggehen.

Bogner war zuletzt auch in die Kritik geraten, weil er in einem internen Brief an die Gesellschafter der Bewerbung mit Rücktritt drohte, falls das Budget nicht aufgestockt werde. "Ich bereue den Brief nicht. Er hat uns drei Millionen Euro mehr gebracht, das war gut. Wenn ich die restlichen Millionen mit einem Brief zusammen bekäme, dann würde ich noch einen schreiben", sagte Bogner.


Grundstücksfragen sorgen für Probleme

Dass die jüngsten Probleme, vor allem in den Grundstücksfragen in Garmisch-Partenkirchen, international für Nachteile sorgen könnten, glaubt Bogner nicht. "Selbstverständlich werden unsere Probleme international registriert. Aber die Entscheider im IOC sind solche Abstimmungsprobleme gewohnt, es gibt keine Bewerbung ohne irgendwelche Schwierigkeiten", sagte der einstige deutsche Skirennfahrer. In der Frage der Grundstücke sei man auf verschiedenen Ebenen in guten Gesprächen. "Wir haben bis zum 11. Januar Zeit, wenn wir das Bid-Book abgeben müssen. Nachbessern können wir sogar noch danach bis 7. Juli."

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