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Deutsche sprechen sich für Olympia 2018 in München aus

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Deutsche sprechen sich für Olympia in München aus

03.03.2011, 17:07 Uhr | dpa, dpa

Deutsche sprechen sich für Olympia 2018 in München aus. Die Entscheidung um die Olympischen Winterspiele 2018 rückt näher. (Foto: imago)

Die Entscheidung um die Olympischen Winterspiele 2018 rückt näher. (Foto: imago)

Ein großer Teil der deutschen Öffentlichkeit hat sich für die Ausrichtung der Winterspiele 2018 in München ausgesprochen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "YouGov" befürworteten 73 Prozent der Befragten die Bewerbung. In der bayrischen Metropole nahmen derweil Prüfer des Olympischen Komitees die designierten Austragungsstätten unter die Lupe.

Mit "Schnäppchen-Preisen" für Olympia-Tickets und üppigen Zusatzeinnahmen werben die Münchner Olympia-Macher für ihr Wintermärchen 2018. 65 Prozent der insgesamt 1,8 Millionen Eintrittskarten sollen zwischen 33 und 140 Euro kosten, erklärte Axel Achten, Geschäftsführer der Deutschen Sportmarketing GmbH, vor den IOC-Prüfern in München. Insgesamt rechnet die Bewerbungsgesellschaft München 2018 mit einem Erlös von 178 Millionen Euro aus dem Ticketverkauf. 13 Prozent der Karten liegen in der teuersten Kategorie zwischen 104 und 505 Euro.

Jeder hat die gleichen Argumente

Die Zusatzeinnahmen durch Olympische Spiele in Deutschland werden auf maximal 3,4 Milliarden Euro geschätzt. Demgegenüber stehen erwartete Kosten für die Austragung des Winterspektakels in Höhe von 3,2 Milliarden Euro. Die IOC-Evaluierungskommission ließ sich von dem Zahlen-Feuerwerk nicht beeindrucken. Jeder Bewerber klotzt mit kleinen Ausgaben und großen Erträgen.

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Gegner in der Minderheit

Auch die breite Zustimmung für München 2018 in der deutschen Öffentlichkeit wurde von den IOC-Vertretern nicht kommentiert. Bundeskanzlerin Angela Merkel, die an diesem Freitag vor dem elfköpfigen IOC-Gremium eine Rede halten wird, bekräftigte in den "Stuttgarter Nachrichten" ihre Unterstützung: "Ich setze mich gerne und mit Begeisterung für die Olympischen Winterspiele 2018 in München ein." 15 Prozent der Befragten sind laut YouGov-Umfrage gegen Olympia in Bayern.

Annecy ist Außenseiter

Über ähnlich hohe Zustimmungsraten bei der Geheimumfrage des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) würde sich die Bewerbungsgesellschaft freuen. Die IOC-Zahlen spielen bei der Vergabe der Spiele am 6. Juli in Durban eine wichtige Rolle. Die Unterstützung in der Bevölkerung bei Münchens südkoreanischem Konkurrenten Pyeongchang liegt bei über 90 Prozent. Der dritte Mitstreiter, Annecy aus Frankreich, gilt nur als Außenseiter.

Sponsormarkt beweist immense Wirtschaftskraft

Eine Sondersteuer zur Bezahlung des bayerischen Großprojekts stößt bei 90 Prozent der Befragten allerdings auf totale Ablehnung. Das IOC würde die Ausrichtung der Spiele mit einer Finanzspritze von knapp 460 Millionen Euro unterstützen. Achten rechnet zudem mit Sponsoreneinnahmen von 437 Millionen Euro. "Das ist konservativ gerechnet. Ich bin hoffentlich nicht blauäugig, aber im internationalen Wintersport sind knapp 50 Prozent der Sponsoren deutsche Firmen", behauptete Achten. Der Sport-Sponsormarkt in Deutschland belaufe sich auf 2,6 Milliarden Euro pro Jahr und zeige die immense Wirtschaftskraft des Landes.

Thema Umweltbelastung polarisiert

Die Bayern wollen zudem mit einem revolutionären Umwelt-Konzept bei den 103 stimmberechtigten IOC-Mitgliedern punkten. Trotzdem halten es 45,5 Prozent für unmöglich, das Großereignis Olympia ohne erhebliche Eingriffe in die Umwelt zu organisieren. 45,8 Prozent glauben, Olympische Spiele könnten auch ohne größere Zerstörungen der Umwelt ausgerichtet werden.

Kanzlerin voller Vorfreude

Bundeskanzlerin Angela Merkel träumt schon von einem olympischen "Wintermärchen" 2018 in München. Bei einem Staatsempfang in der Münchner Residenz warb sie mit dem Hinweis auf die begeisternde Fußball-WM 2006 für die Bewerbung der bayerischen Landeshauptstadt. "Wir haben alle Chancen, nach dem Sommermärchen jetzt ein Wintermärchen zu planen", sagte die Kanzlerin vor der Evaluierungskommission. "Die Welt würde sich sehr freuen, wenn Deutschland Gastgeber werden würde", erklärte sie.

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