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Olympia 2018: Der Tag der Entscheidung im Ticker

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Olympia 2018: Der Tag der Entscheidung im Ticker

06.07.2011, 09:53 Uhr | sid, dapd, dpa

Heute ist es endlich soweit. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) stimmt im südafrikanischen Durban über die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2018 ab. Nach den Präsentationen der drei Bewerberstädte München, Annecy und Pyeongchang ziehen sich die IOC-Mitglieder zur Wahl zurück. Präsident Jaques Rogge verkündet gegen 17.20 Uhr in einer Zeremonie den Gewinner. t-online.de begleitet den Tag im Ticker. (So läuft der Tag der Entscheidung ab)

Infografik Die drei Olympia-Bewerber im Vergleich
Foto-Show Die besten Bilder des Entscheidungstages

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16.05 Uhr: Wasmeier will wissen: "Pyeongchang hat ganz klar im ersten Wahlgang gewonnen"

Die Entscheidung scheint gefallen: "Man hört ja so, was die IOC-Leute sich erzählen, und da heißt es, dass Pyeongchang ganz klar im ersten Wahlgang gewonnen hat", sagte Doppel-Olympiasieger Markus Wasmeier am Mikrofon des Bayerischen Rundfunks. Christian Neureuther schickte "herzliche Glückwünsche an Pyeongchang" hinterher.

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15.50 Uhr: Entscheidung im ersten Wahlgang gefallen

Die Chancen von München bei der Vergabe der Olympischen Winterspiele 2018 sind möglicherweise stark gesunken. Bei der Wahl durch die Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) wird es keinen zweiten Wahlgang geben. Das bedeutet, dass ein Kandidat bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht hat. Es wird allgemein davon ausgegangen, dass in diesem Fall das favorisierte Pyeongchang als Sieger feststeht und München und das französische Annecy gemeinsam weniger Stimmen auf sich vereint haben als die Südkoreaner. Die Bekanntgabe des Gastgebers der Winterspiele 2018 erfolgt voraussichtlich um 17.20 Uhr.

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15.15 Uhr: Beckenbauer schon wieder auf dem Weg nach Deutschland

Bevor IOC-Präsident Jacques Rogge den Sieger verkünden wird, hat der Kaiser seine Olympia-Mission schon wieder beendet. "Angespannt" verließ Franz Beckenbauer nach einem intensiven Kurzeinsatz für München 2018 Südafrika - ohne Ergebnis musste der 65-Jährige das Flugzeug in die Heimat besteigen. Launig meinte er zum Abschied für den Fall einer frohen olympischen Botschaft über den Wolken: "Dann spring ich zum Fenster raus."

Auch auf das Sieger-Gen Beckenbauers hatten die Münchner beim Bewerbungsendspurt im Dreikampf um die Olympischen Spiele gesetzt. Vom "letzten Ass im Ärmel" sprach Oberbürgermeister Christian Ude. Beckenbauer war in den 24 Stunden zwischen Ankunft und Abreise in Südafrika als Stimmenfänger von einem Termin zum anderen "gesaust", wie er scherzhaft bemerkte.

Bei seinen Kontakten mit IOC-Mitgliedern trieb ihn die stille Hoffnung, dass es bis zuletzt doch noch Unentschlossene unter den Abstimmenden gibt. "Meistens hat man sich ja schon entschieden", weiß Beckenbauer, der selbst als ehemaliges Exekutivmitglied des Fußball-Weltverbandes FIFA bei der Vergabe von WM-Turnieren mitwirkte. Aber auch bei der erfolgreichen deutschen Kandidatur für die Fußball-WM 2006 habe sich das Kämpfen bis zum Ende gelohnt: "Wir haben damals gegen Südafrika mit einer Stimme Vorsprung gewonnen."

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14.03 Uhr: Die Spannung steigt in Durban - Votum gegen 17 Uhr erwartet

Die Präsentationen sind vorbei, die Bewerber haben ihre Hausaufgaben zur Zufriedenheit des Internationalen Olympischen Komitees gemacht. Mittlerweile haben sich die IOC-Mitglieder zur Abstimmung zurückgezogen. Bei den Delegationen der Bewerberstädte steigt die Spannung. Gegen 17 Uhr soll IOC-Präsident Jaques Rogge die Entscheidung verkünden.

München konnte am Morgen mit einer sympathischen und emotionalen Vorstellung auftrumpfen und macht sich große Hoffnungen. IOC-Vize Thomas Bach bringt es auf den Punkt: "Sagen sie doch bitte 'Ja' zu München 2018."

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13.06 Uhr: Pyeongchang fühlt sich "jetzt wirklich bereit"

Der südkoreanische Bewerber Pyeongchang hat das IOC bei seiner finalen Präsentation nochmals eindringlich an seinen langen Atem im Streben nach Olympischen Winterspielen erinnert. "Wir sind jetzt wirklich bereit», sagte Bewerbungschef Cho Yang Ho nach den zwei gescheiterten Anläufen für 2010 und 2014. "Pyeongchang 2018 ist eine nationale Priorität der koreanischen Regierung - und das schon seit zehn Jahren", betonte Südkoreas Staatspräsident Lee Myung-Bak. Er verbürgte sich für die Erfüllung aller Versprechen.IOC-Präsident Jacques Rogge lobte den mehrmals von Beifall unterbrochenen Vortrag mit den Worten "Hut ab".

"Ich nenne die Worte Beharrlichkeit, Geduld, Loyalität und Hingabe", sagte Cho Yang Ho. Er wünschte seinen Konkurrenten München und Annecy mit Blick auf die Abstimmung Glück, "aber nicht zu viel davon". Das Präsentationsteam um Eiskunstläuferin Kim Yuna hob mehrmals hervor, dass das südkoreanische Volk seit über zehn Jahren sehnsüchtig auf den Olympia-Zuschlag warten würde. "Wir wollen unseren Traum erfüllen", sagte Lee Myung-Bak.

Südkorea will im Fall des Zuschlags 500 Millionen Dollar in das sogenannte Traum-Sportförderprogramm investieren. Zudem wirbt Pyeongchang mit der Erschließung neuer Wintersportmärkte. Schließlich gab es noch eine von viel Gelächter begleitete Entschuldigung bei Fürst Albert von Monaco, der am vergangenen Freitag geheiratet hatte. "Es tut uns leid, dass sie ihre Flitterwochen damit zu verbringen, sich zum dritten Mal die Bewerbung von Pyeongchang anzuhören. Aber wir werden das 2018 wieder gutmachen", sagte Park Yong-Sung, Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (IOC). Fürst Albert antwortete darauf mit einer kritischen Frage zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit. Zudem wurde das Problem der Schneesicherheit angesprochen

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11.34: Außenseiter Annecy wirbt für Spiele mit Bergpanorama

Eingerahmt in traumhafte Bilder des schneebedeckten Mont-Blanc hat der französische Olympia-Bewerber Annecy um die Stimmen der IOC-Mitglieder geworben. "Die Bewerbung von Annecy ist in die Bergwelt eingepasst", sagte Frankreichs Skilegende Jean-Claude Killy bei der Abschlusspräsentation des krassen Außenseiters. Die Hauptbotschaft lautete, dass die Winterspiele in eine Bergwelt zurückkehren sollten, die "weltweit das Wintersportziel Nummer 1" sei. In Abwesenheit des Präsidenten Nicolas Sarkozy wurde bei der 70-minütigen Präsentation allerdings mehr geredet als beim emotionaleren Vortrag von München. IOC-Präsident Jacques Rogge nannte den mehrmals Vortrag des als Außenseiter gehandelten Bewerbers "ausgezeichnet".

Die französische Bewerbung war von zahlreichen Personalwechseln, Finanzproblemen und öffentlichen Protesten von Naturschützern begleitet gewesen. Anschließend steht noch die Präsentation des Favoriten Pyeongchang (Südkorea) auf dem Programm.

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10.58: Innenminister Friedrich sieht in Olympia-Entscheidung Grundsatzfrage

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich sieht in der Wahl des Ausrichters der Olympischen Winterspiele 2018 eine Grundsatzfrage. "Es wird eine Entscheidung der IOC-Mitglieder sein, ob man die Wurzeln des Wintersports stärken will oder ob man in Asien einen neuen Trieb setzen will", sagte der CSU-Politiker.

Bei drei Bewerbern - München, Annecy und Pyeongchang - "ist alles möglich, das kennt man aus der Politik", sagte Friedrich. Die Münchner Bewerbung habe ihn überzeugt und begeistert. "Seitdem weiß ich, dass der Funke auch auf andere überspringen wird". Deshalb heiße das Ziel "Gold Medal".

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10.53: Wulff: "Jedes Kind in Deutschland wächst mit einem Schlitten auf"

Nach der gelungenen Präsentation der Münchner Bewerbung hat Bundespräsident Wulff sich hinsichtlich der Entscheidung des IOC zuversichtlich gezeigt. "Besser kann man es nicht machen. Wir wissen, dass wir hier das Blatt wenden müssen, und ich bin sehr optimistisch, dass wir alles getan haben, damit das am Ende auch gelingt", sagte Wulff nach der Aufführung. Er selbst hatte den IOC-Mitgliedern mitgeteilt, dass "jedes Kind in Deutschland mit einem Schlitten aufwächst", dass Wintersport Volkssport sei in Deutschland, dass Deutschland ein weltoffenes und freundliches Land sei. Dafür, das sagte er auf Nachfrage der Eissport-Weltverbandspräsidenten Ottavio Cinquanta (Italien), stehe er persönliche gerade.

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10.05 Uhr: Hunderte Zuschauer beim Public Viewing

Der Auftakt zur Entscheidung über die Olympischen Winterspiele 2018 lockte bereits am frühen Mittwochmorgen hunderte Zuschauer zum Public Viewing. Auf dem Münchner Marienplatz, dem Mohrenplatz in Garmisch-Partenkirchen und an der Seelände in Königssee verfolgten sie die Münchner Präsentation aus dem südafrikanischen Durban. In Garmisch-Partenkirchen, wo 2018 die alpinen und nordischen Skiwettbewerbe ausgetragen werden sollen, bestimmten Schulklassen das Bild. Vor dem Münchner Rathaus versammelten sich im Laufe der 45-minütigen Präsentation immer mehr Zuschauer und staunten über die stimmungsvollen Bilder aus dem fast 9000 Kilometer entfernten Durban.

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9.45 Uhr: Überzeugender Auftritt der Münchner Delegation

München hat mit einer starken Auftritt den entscheidenden Tag für die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2018 in Durban eröffnet. Die insgesamt 50-minütige Präsentation mit einer ganzen Reihe von Filmen vor den Mitgliedern des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) wurde mehrfach von Beifall unterbrochen. Vor allem die Jodel-Einlagen von Willy Rehm aus Garmisch-Partenkirchen und der Auftritt von Franz Beckenbauer sorgten für Begeisterung. Auch die anderen neun Präsentatoren wie Bundespräsident Christian Wulff oder Katarina Witt spielten ihren Part überzeugend. "Schenken Sie uns Ihr Vertrauen", sagte Wulff.

IOC-Vizepräsident Thomas Bach versprach ein "Festival der Freundschaft, dass die Welt in ihren Bann schlägt". Er hob die Themen Nachhaltigkeit und Umwelt hervor und meinte mit einem Seitenhieb auf den favorisierten Konkurrenten Pyeongchang: "Es geht nicht darum, wie oft sich jemand beworben hat. Es geht um den Sport und die Gesellschaft von morgen. Sagen sie bitte Ja zu München 2018." 2018 werde Deutschland über 80 Jahre auf Olympische Winterspiele gewartet haben.

Der 65 Jahre alte Beckenbauer versprach unter dem Gelächter des Auditoriums, dass er im Fall des Zuschlags für München sofort mit dem Training anfangen werde, um sich für Olympia 2018 zu qualifizieren. IOC-Präsident Jacques Rogge bezeichnete die Präsentation als "exzellent", es wurden nur drei Fragen gestellt. Anschließend stehen die Präsentationen der Konkurrenten Annecy und Pyeongchang auf dem Programm.

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