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Olympia 2004: Vier weitere Medaillengewinner gedopt

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Vier weitere Athen-Medaillengewinner gedopt

05.12.2012, 21:21 Uhr | dpa, sid

Olympia 2004: Vier weitere Medaillengewinner gedopt. Kugelstoßer Juri Bilonog verliert seine olympische Goldmedaille im Kugelstoßen. (Quelle: imago/ExSpo)

Kugelstoßer Juri Bilonog verliert seine olympische Goldmedaille im Kugelstoßen. (Quelle: ExSpo/imago)

Wegen Dopings verlieren vier Leichtathleten aus Osteuropa acht Jahre nach den Sommerspielen in Athen ihre olympischen Medaillen. Unter den nachträglich überführten Sportlern ist auch ein Goldmedaillengewinner: Kugelstoßer Juri Bilonog aus der Ukraine.

Bilonog hat als vierter Olympiasieger von Athen nach Hammerwurf-Sieger Adrian Annus, Diskus-Gewinner Robert Fazekas (beide Ungarn) und Kugelstoßerin Irina Korschanenko (Russland) Gold verloren.

Risikosportarten bevorzugt kontrolliert

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte kurz vor der achtjährigen Ablauffrist von den knapp 3700 Dopingproben der Athen-Spiele 105 erneut kontrolliert lassen. Dabei war die Analyse bei fünf Athleten aus Osteuropa positiv ausgefallen. Das IOC hat in allen Fällen die betreffenden Nationalen Olympischen Komitees nach eigenen Angaben dazu aufgefordert, "die Medaillen so schnell wie möglich" auszuhändigen.

Nicht noch einmal analysiert wurde anscheinend die Probe des Athener 100-Meter-Olympiasiegers Justin Gatlin (USA), der 2006 positiv auf Testosteron getestet und gesperrt worden war. Der ARD-Sportschau hatte Arne Ljungqvist, Chef der IOC-Medizinkommission gesagt, dass nicht "nach einzelnen Athleten, sondern nach Kriterien wie Risikosportarten" ausgewählt worden sei. Er könne keine individuellen Fälle kommentieren.

Der Einnahme von anabolen Steroide überführt

Die Medaillen zurückgeben müssen neben Bilonog Hammerwerfer Iwan Tichon aus Weißrussland (Silber), die russische Kugelstoßerin Swetlana Kriweljowa (Bronze), sowie die weißrussische Diskuswerferin Irina Jatschenko (Bronze). Sie alle hatten mit anabolen Steroiden gedopt. Der Fall des russischen Gewichthebers Oleg Perepechenow ist noch nicht abgeschlossen.

Alle Athleten hatten in einer Stellungnahme darauf hingewiesen, dass sie nie verbotene Substanzen genommen hätten. "Wenn sie kommen und mir die Medaille wegnehmen wollen, sage ich ihnen: Zur Hölle mit euch", hatte Kriweljowa angekündigt.

Entscheidung über Armstrong steht noch aus

Im Fall von Ex-Radprofi Lance Armstrong ist dagegen noch keine Entscheidung über die Aberkennung seiner Bronzemedaille im Zeitfahren bei den Sydney-Spielen von 2000 gefallen. "Das IOC will zunächst warten, bis Armstrong vom Radsportverband UCI informiert wurde. Danach können wir aktiv werden und Schritte einleiten", sagte IOC-Präsident Jacques Rogge.

Dem US-Amerikaner Armstrong waren wegen Dopings bereits alle seine sieben Tour-de-France-Gesamtsiege aberkannt worden.

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