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IOC-Präsidentenwahl: Thomas Bach von Konkurrent Denis Oswald attackiert

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Wahl des IOC-Präsidenten  

Konkurrent schießt kurz vor der Wahl gegen Bach

10.09.2013, 10:30 Uhr | sid

IOC-Präsidentenwahl: Thomas Bach von Konkurrent Denis Oswald attackiert. Thomas Bach will zum IOC-Präsidenten gewählt werden. (Quelle: AP/dpa)

Thomas Bach will zum IOC-Präsidenten gewählt werden. (Quelle: AP/dpa)

Einen Tag vor der Wahl des neuen Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat der Schweizer Kandidat Denis Oswald den deutschen Favoriten Thomas Bach scharf angegriffen.

"Ich möchte einen unabhängigen Kandidaten, der nicht auf bestimmte Allianzen angewiesen ist und der seine Position für nichts anderes nutzt als zum Wohle des Sports", sagte Oswald (66) dem öffentlich-rechtlichen Schweizer Radiosender RTF.

Der Schweizer kritisierte Bach für dessen Kontakte zum kuwaitischen IOC-Mitglied Scheich Ahmad al-Sabah. "Die Mitglieder müssen ihre Wahl treffen, und einige mögen die Verknüpfungen zwischen Bach und Kuwait nicht", sagte Oswald und nahm Bezug auf die angebliche Unterstützung Bachs durch al-Sabah.

IOC-Ethik-Kommission ermahnt Oswald

In einem ARD-Interview hatte sich der Scheich als Wahlhelfer Bachs zu erkennen gegeben und eine nicht näher beschriebene Abmachung zwischen ihm und Bach erwähnt. Bach wollte in einer Sitzungspause nicht auf Oswalds Vorwürfe eingehen. "Ich habe sie nicht gehört, bin gerade erst darauf angesprochen worden. Es gibt so viele Gerüchte in diesen Tagen, dass ich mir angewöhnt habe, ihnen nicht zu folgen, sondern mich auf die Gespräche mit meinen Kollegen zu konzentrieren - und die laufen ganz gut", sagte Bach.

Statt seiner wurde die IOC-Ethik-Kommission aktiv. Nach Auswertung des betreffenden Radiointerviews sei Oswald "an die Verhaltensregeln erinnert" worden, sagte eine IOC-Sprecherin der ARD: "Herr Oswald hat zugegeben, dass er mehr gesagt hat als beabsichtigt und hat gegenüber dem IOC sein Bedauern bekundet."

Druck von deutschen Politikern?

Oswald, Präsident des Ruder-Weltverbandes FISA, erwähnte in dem Interview zudem "Druck, der durch Instanzen aus der deutschen Politik aufgebaut" worden sei, der "nicht ignoriert" werden könne. Ins Detail ging er nicht, ergänzte aber: "Einige denken, dass das kein Ausdruck von Demokratie ist."

Auf die Frage, ob er seine Kandidatur zurückziehen werde, antwortete Oswald: "Sicherlich nicht zu Gunsten von Thomas Bach. Es bestehen nicht dieselben Werte." Oswald wollte sich in einer Sitzungspause in Buenos Aires nicht mehr äußern.

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