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Thomas Bach wird IOC-Präsident: Putin, Merkel, Beckenbauer gratulieren

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Reaktionen auf IOC-Wahl  

Putin, Merkel, Beckenbauer gratulieren Thomas Bach

11.09.2013, 11:35 Uhr | dpa, sid

Thomas Bach wird IOC-Präsident: Putin, Merkel, Beckenbauer gratulieren. Glückwünsche und Mahnungen: Der Deutsche Thomas Bach ist neuer IOC-Präsident. (Quelle: Reuters)

Glückwünsche und Mahnungen: Der Deutsche Thomas Bach ist neuer IOC-Präsident. (Quelle: Reuters)

Russlands Präsident Wladimir Putin hat dem neuen IOC-Präsidenten Thomas Bach persönlich zum Wahlsieg gratuliert. Putin rief kurz nach der Wahl Bachs in Buenos Aires Dimitri Tschernischenko, den OK-Chef der Olympischen Spiele 2014 in Sotschi, auf dem Handy an. Der reichte weiter an Bach, der die Glückwünsche von Putin entgegennahm. In Moskau sagte Putins Pressechef Dimitry Biskow, dass IOC mache einen "großartigen Job" bei der Vorbereitung der Spiele von Sotschi.

Auch Deutschlands Politiker haben im Akkord gratuliert und dem mächtigsten Mann im Weltsport viel Glück und Erfolg für seine neue Aufgabe gewünscht. Doch es gab auch mahnende Stimmen, die an die Verantwortung, die Bach nun trägt, erinnerten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Ihre Wahl in dieses sportpolitisch bedeutendste Amt zeigt eindrucksvoll, welches Ansehen und Vertrauen Sie innerhalb der olympischen Familie genießen. Ich freue mich sehr darüber, dass Deutschland mit Ihnen auf der internationalen Ebene auch weiter hervorragend vertreten ist. Ich wünsche Ihnen für Ihr neues Amt und die vor Ihnen liegenden Aufgaben viel Glück und Erfolg sowie persönlich alles Gute."

Bundespräsident Joachim Gauck: "Sie haben sich vorgenommen, im Sport und durch den Sport Einheit in Vielfalt zu gestalten. Für Ihr Wirken wünsche ich Ihnen Glück, Geschick und Sportsgeist."

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich: "Es ist ein historischer Moment, denn zum ersten Mal bekleidet ein Deutscher diesen wohl wichtigsten Posten des Weltsports. Das ist gut für den deutschen Sport und die deutschen Sportideale, aber auch gut für den internationalen Sport. Wir gehen davon aus, dass sich Thomas Bach für die Anliegen der Sportminister der Welt einsetzt, die meine Kollegen und ich im Mai in der Berliner Erklärung zum Ausdruck gebracht haben. Dazu gehört insbesondere die Eindämmung des Gigantismus bei der Planung und Ausrichtung olympischer Spiele. Auch kleinere Länder müssen in Zukunft in der Lage sein, olympische Spiele auszurichten."

Dagmar Freitag (SPD, Sportausschuss-Vorsitzende im Deutschen Bundestag): "Ich gratuliere Thomas Bach zur Wahl zum IOC-Präsidenten und wünsche ihm viel Glück im höchsten Amt des internationalen Sports. Natürlich habe ich Hoffnungen, Erwartungen und Forderungen an seine Präsidentschaft. Das IOC muss endlich nach innen und nach außen zu einer transparenten Organisation entwickelt werden. Die Olympischen Spiele dürfen nicht länger vornehmlich unter der Prämisse ungezügelter Kommerzialisierung und Gewinnmaximierung für das IOC stattfinden."

Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen): "Seine Aufgabe wird es nun sein, nach Innen eine konsequente Transparenzpolitik umzusetzen, die Korruption und Vetternwirtschaft bekämpft und verhindert. Nach Außen braucht das IOC eine klare Abgrenzung zu Wirtschafts- und Profitinteressen. Der olympische Sport darf nicht in pure Geschäftemacherei ausarten."

Bach-Konkurrent Richard Carrion: "Natürlich bin ich enttäuscht. Aber das muss man akzeptieren. Das ist die Entscheidung der IOC-Vollversammlung. Man muss Thomas Bach jetzt Zeit und Raum geben, sein Team aufzustellen."

Clemens Prokop (Präsident Deutscher Leichtathletik-Verband): "Beeindruckend dieser überlegene Sieg im zweiten Wahlgang. Er steht nun vor vielen Herausforderungen: Kampf um Glaubwürdigkeit des Sports und gegen Doping, Reform der Spiele, weg vom Gigantismus."

DSV-Präsident Alfons Hörmann: "Herzliche Glückwünsche an Dr. Thomas Bach! Und Gratulation an das Internationale Olympische Komitee zu dieser Wahl! Ich bin mir sicher, dass die olympische Bewegung in den kommenden Jahren von dieser Entscheidung profitieren wird. Denn mit Thomas Bach hat sich die IOC-Vollversammlung nicht nur für einen jahrzehntelang und ganzheitlich erfahrenen Präsidenten mit herausragenden fachlichen Qualitäten entschieden, sondern vor allem auch für einen echten Freund des Sports."

Wolfgang Niersbach (DFB-Präsident): "Es ist eine Anerkennung für seine großartige Arbeit und ein Zeichen für die Wertschätzung des deutschen Sports. Thomas Bach kennt aus seiner eigenen Vita die Bedürfnisse der Sportler und bringt die nötige internationale Reputation und sportpolitische Erfahrung für dieses wichtige Amt mit. Er kann sich hundertprozentig darauf verlassen, dass der deutsche Fußball hinter ihm steht und ihn in seinem Amt unterstützen wird."

Diskus-Weltmeister Robert Harting: "Gratulation an das sportliche Durchhalten, jetzt kam das olympische Feuer in ihm durch. Nun gilt es die postulierten Interessen auch durchzuziehen um nicht blass zu wirken, besonders im Hinblick auf den Anti-Doping-Fonds."

Joseph Blatter (FIFA-Präsident): "Gratulation an Thomas Bach, den neuen IOC-Präsidenten. Er hat meine Unterstützung und die des ganzen Fußballs. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm."

Franz Beckenbauer: "Ich war überglücklich, denn ich kenne den Thomas ja schon seit 40 Jahren. Jetzt ist er der höchste Sportfunktionär der Welt, ich gratuliere ihm natürlich herzlich."

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