Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Olympia 2016 >

IOC ermöglicht länderübergreifende Olympische Spiele

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Erste Reformen verabschiedet  

IOC erlaubt länderübergreifende Spiele

08.12.2014, 14:37 Uhr | t-online.de, sid, dpa

IOC ermöglicht länderübergreifende Olympische Spiele. Derzeit tagt das Internationale Olympische Komitee in Monte Carlo, um über 40 Reform-Vorschläge abzustimmen. (Quelle: Reuters)

Derzeit tagt das Internationale Olympische Komitee in Monte Carlo, um über 40 Reform-Vorschläge abzustimmen. (Quelle: Reuters)

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat zum Auftakt seiner Reform-Session in Monte Carlo länder- und städteübergreifende Olympische Spiele erlaubt. Die 94 stimmberechtigten IOC-Mitglieder beschlossen einstimmig, aus Gründen der Nachhaltigkeit "die Austragung ganzer Sportarten oder einzelner Disziplinen außerhalb der Gastgeber-Stadt oder in Ausnahmefällen außerhalb des Landes zu erlauben".

Auch der Vertrag mit der Olympia-Stadt wird künftig veröffentlicht. Insgesamt stehen auf dem Reform-Gipfel im Fürstentum bis Dienstag 40 Vorschläge zur Abstimmung.

IOC sucht das Gespräch mit der Bewerberstadt

Für das Bewerbungsverfahren hatte Bach eine "neue Philosophie" ausgegeben. Es soll in Zukunft einfacher und kostengünstiger werden. Zudem werden verstärkt vorhandene Sportstätten genutzt. Im Einzelfall kann auch auf Anlagen in einer anderen Stadt oder in einem anderen Land ausgewichen werden. Hamburg und Berlin, die sich jeweils für die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2024 oder, im Falle eines Scheiterns, ein weiteres Mal für die Spiele 2028 bewerben wollen, rechnen mit Bewerbungskosten von 50 Millionen Euro.

Generell soll das Olympia-Projekt besser als bisher an die Entwicklung der Ausrichter-Stadt angepasst werden. Das IOC will nicht mehr stur Vorgaben machen, sondern möchte die Stadt zu Gesprächen über die Bewerbung "einladen".

Flexibilisierung des olympischen Sportprogramms

"Wir müssen den Schalter umlegen und nun von den Diskussionen zu den Entscheidungen kommen", hatte Bach zu Beginn der 127. Session im Grimaldi-Forum gesagt und bedankte sich bei den "vielen tausend Teilnehmern" für die öffentliche Debatte. Die Änderungsvorschläge wurden nach der Abstimmung umgehend in der Olympischen Charta verankert und haben damit Gültigkeit.

IOC-Vize John Coates, Vorsitzender der Arbeitsgruppe für die Änderungen des Bewerberverfahrens, stellte die Details vor. Coates betonte, dass sich von den 40.000 Hinweisen aus der Öffentlichkeit die meisten auf das Bewerberverfahren sowie auf die Flexibilisierung des olympischen Sportprogramms bezogen hätten.

Kritik an Auslagerung der Sportarten

IOC-Mitglied Denis Oswald, im September 2013 Konkurrent von Bach bei der Wahl zum IOC-Präsidenten, beklagte in der Debatte, dass durch die Auslagerung von Sportarten die Reisekosten steigen würden und die Einzigartigkeit der Spiele bedroht sei. Der Schweizer forderte, dass so etwas nur in Ausnahmefälle möglich sein soll. Coates antwortete ihm, dass dies nur für Einzelfälle in Frage käme. Man müsse generell die Flexibilität aufwiegen gegen die Einheit der Spiele.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal