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Olympia 2016: Deutscher Segler nach Testregatta erkrankt

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Verdrecktes Olympia-Revier  

Deutscher Segler nach Testregatta in Rio erkrankt

28.08.2015, 14:27 Uhr | t-online.de, dpa

Olympia 2016: Deutscher Segler nach Testregatta erkrankt. Erik Heil (li.) und Thomas Plößel in Aktion - auf diesem Bild allerdings nicht bei der Olympia-Testregatta, sondern bei einem Wettkampf der Kieler Woche. (Quelle: imago/Thomas Zimmermann)

Erik Heil (li.) und Thomas Plößel in Aktion - auf diesem Bild allerdings nicht bei der Olympia-Testregatta, sondern bei einem Wettkampf der Kieler Woche. (Quelle: Thomas Zimmermann/imago)

Das deutsche Segel-Ass Erik Heil ist nach Testregatten im verdreckten Olympia-Revier vor Rio de Janeiro erkrankt. Ein Jahr vor den Sommerspielen 2016 muss sich der 49er-Steuermann zurzeit täglich in einem Berliner Krankenhaus behandeln lassen.

Mehrere Infektionen an den Beinen und an der Hüfte mussten ausgeschabt werden. Beim Auslöser soll es sich um multiresistente Keime handeln. Die Erkrankung geht offenbar auf das Gewässer der Bucht Guanabara zurück.

"Ich hatte noch nie in meinem Leben Entzündungen an den Beinen", wird Heil im Blog des Sailing Team Germany zitiert: "Ich gehe davon aus, dass ich mir das bei der Testregatta geholt habe." Heil, der gemeinsam mit Thomas Plößel bei dem Event Dritter wurde, will sich dem Revier vor Rio künftig mit noch größerer Vorsicht nähern.

Schmutz-Wasser hält Rio in Atem

"Zukünftig werden wir gucken, dass wir erst relativ spät nach Rio anreisen, damit im Falle von Krankheiten diese erst gegen Ende der Regatta oder zu Hause ausbrechen", sagte der 26-Jährige: "Außerdem überlegen Thomas und ich mit Plastiküberzügen aus dem Hafen zu segeln und dann weiter draußen die normalen Neopren-Schuhe anzuziehen." Zudem plädierte Heil dafür, dass künftig ein Arzt die Segler zu Regatten vor der Küste Brasiliens begleitet.

Seit Jahren hält das Problem vor Rio die Olympiamacher in Atem. Große Teile des Abfalls der Stadt landen in der Meeresbucht. Immer wieder waren in der Vergangenheit unter anderem tote Tiere, entsorgte TV-Geräte und Möbelstücke in den für Olympia vorgesehenen Gewässern aufgetaucht. Der Segel-Weltverband ISAF hat wegen der massiven Verschmutzung bereits mehrfach seine Besorgnis zu Protokoll gegeben.

Windsurfer in Krankenhaus eingeliefert

Während der Testregatten vor Rio war auch der koreanische Windsurfer Wonwoo Cho wegen stechender Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen und Erbrechen zwischenzeitlich in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Sein Trainer Danny Ok meinte: "Das kommt wahrscheinlich vom Wasser, es riecht übel."

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