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Zerreißprobe droht: Hamburg und der Bund ringen um Olympia-Finanzierung

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Zerreißprobe droht  

Hamburg und der Bund ringen um Olympia-Finanzierung

09.10.2015, 19:39 Uhr | sid

Zerreißprobe droht: Hamburg und der Bund ringen um Olympia-Finanzierung. Noch wird um die Verteilung möglicher Kosten für Olympia 2024 in Hamburg zwischen dem Bund und der Stadt gerungen. (Quelle: dpa)

Noch wird um die Verteilung möglicher Kosten für Olympia 2024 in Hamburg zwischen dem Bund und der Stadt gerungen. (Quelle: dpa)

Bei der Finanzierung der Hamburger Olympia-Bewerbung für die Sommerspiele Sommerspiele 2024 droht eine Zerreißprobe. "Eine Einigung konnte bisher noch nicht erreicht werden, die Gespräche zwischen Bund und Hamburg laufen weiter", teilte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums auf Anfrage schriftlich der Tageszeitung "Die Welt" mit.

Laut dem von Hamburg vorgelegten Finanzplan belaufen sich die Gesamtkosten auf 11,2 Milliarden Euro. Abzüglich der zu erwartenden 3,8 Millionen Euro Einnahmen würden auf den Steuerzahler rund 7,4 Milliarden Euro zukommen. Davon sollen 6,2 Milliarden vom Bund beigesteuert werden, die restlichen 1,2 Milliarden kämen von der Stadt Hamburg.

Scholz: "Die Finanzkraft Hamburgs ist nicht unendlich groß"

Bürgermeister Olaf Scholz erklärte, dass "wir nicht mehr beisteuern können. Die Finanzkraft Hamburgs ist nicht unendlich groß". In gemeinsamen Gesprächen wolle man bis Anfang 2016 Klarheit schaffen. Der SPD-Politiker freut sich "auf jeden einzelnen Tag" der Verhandlungen mit dem Bund.

UMFRAGE
Sollten die Olympischen Spiele 2024 in Deutschland stattfinden?

Bei einer Veranstaltung zur Olympia-Bewerbung äußerte er Verständnis für die Lage des Bundes. Man müsse diesem auch die Zeit lassen, "sich Gedanken darüber zu machen, ob wir alles richtig gerechnet haben". Er hätte auch kein Problem damit, wenn nun noch ein Gutachten in Auftrag gegeben werde.

"Welt": Hamburgs Forderung zu hoch für den Bund

In der zuvor veröffentlichten Mitteilung des Bundesinnenministeriums waren keine konkreten Zahlen genannt worden: "Die Bundesregierung nimmt die von der Freien Hansestadt Hamburg gestern veröffentlichten Zahlen zu den geplanten Kosten für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 zur Kenntnis. Der Bund hat von Anfang an signalisiert, sich bei der Finanzierung der Olympiakosten zu beteiligen. In den bisherigen Gesprächen wurden Hamburg großzügige Angebote des Bundes unterbreitet, die weit über die in der Vergangenheit zugesagten Beteiligungen hinausgingen."

Allerdings scheint auch die Bundesregierung eine Schmerzgrenze zu haben. Aus politischen Kreisen in Berlin zu hören gewesen sei, dass die von Hamburg erbetene Summe von mehr als sechs Milliarden Euro nicht gezahlt werden würde, schreibt die "Welt". Dies würde die dann aber die vorgestellte Hamburger Kostenrechnung aushebeln.

Die Zeit drängt. Die offiziellen Unterlagen und Garantieerklärungen müssen Hamburg und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bis zum 8. Januar 2016 beim IOC einreichen. Zuvor gilt es, bei der Bürgerbefragung am 29. November die letzte Hürde zu überspringen. Dann entscheidet das Volk, ob sich die Hansestadt überhaupt bewerben soll.

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