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Keine Große Begeisterung für Olympia in der Bundesliga

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Völler und Eberl winken ab  

Bundesligaklubs wollen kaum Profis zu Olympia schicken

12.01.2016, 13:21 Uhr | sid

Keine Große Begeisterung für Olympia in der Bundesliga. Julian Brandt von Bayer 04 Leverkusen könnte ein wichtiger Kandidat für das olympische Fußballturnier in Rio sein. (Quelle: imago/Camera4)

Julian Brandt von Bayer 04 Leverkusen könnte ein wichtiger Kandidat für das olympische Fußballturnier in Rio sein. (Quelle: imago/Camera4)

Das Thema Olympia sorgt in der Bundesliga für keine große Begeisterung. Einige Klubs wollen nur eine geringe Anzahl von Profis für das olympische Fußballturnier in Rio de Janeiro abstellen und die FIFA kann nichts daran ändern. Wie der Weltverband bestätigte, besteht im Gegensatz zu früheren Olympia-Turnieren keine Abstellungspflicht.

Der Kampf um die Medaillen wird von der FIFA nur noch als Jugendturnier eingestuft und steht deshalb nicht im offiziellen Kalender des Weltverbandes. Die FIFA will die Klubs zwar überzeugen, die besten Spieler an den Start zu bringen, ein Entgegenkommen der Vereine ist allerdings komplett freiwillig.

Da sich die FIFA aufgrund des Korruptionsskandals derzeit in einer schwachen Position befindet, dürften die Klubs keinerlei Druck von dieser Seite verspüren. 

"Das Wichtigste ist ein Limit"

"Es darf nicht so sein, dass einige Klubs vier Profis abstellen und andere gar keinen", sagte Bayer Leverkusens Sportchef Völler der "Rheinischen Post". "Es gibt Gedankenspiele, die Abstellungen der Spieler pro Verein zu limitieren - und zwar unabhängig von ihrer Nationalität", ergänzte er: "Ob das ein oder zwei Spieler sein werden, kann ich noch nicht sagen. Das wird demnächst geklärt. Das Wichtigste aus Sicht der Vereine ist, dass es ein Limit geben wird."

Auch Max Eberl von Borussia Mönchengladbach sprach sich für eine einheitliche Lösung aus: "Entscheidend ist, dass wir alle gleich betroffen sind. Wir sind in guten Gesprächen mit dem Deutschen Fußball-Bund." Der DFB hofft allerdings nach wie vor darauf, mit der bestmöglichen Mannschaft an den Start gehen zu können.

DFB-Pokal-Hauptrunde von Olympia betroffen

"Wir diskutieren gemeinsam über eine vernünftige Lösung unter Berücksichtigung aller Bedürfnisse", sagte DFB-Sportdirektor Hansi Flick: "Ich bin davon überzeugt, dass wir ein für alle Seiten zufriedenstellendes Ergebnis erzielen werden."

Neben der Vorbereitung auf die kommende Saison ist auch die erste Hauptrunde des DFB-Pokals von Olympia betroffen. Sie findet am Final-Wochenende von Rio statt.

Um eine Terminkollision mit dem Ligastart zu vermeiden, hatte der DFB im Dezember den Auftakt in die kommende Spielzeit auf das letzte August-Wochenende gelegt. Das hat zur Folge, dass der Herbstmeister erst im Januar 2017 gekürt wird.

Höherer Stellenwert von Olympia bei den Frauen

Bei den Frauen gibt es im Übrigen keine Diskussionen. Da das Turnier im Frauenbereich einen wesentlich höheren Stellenwert als bei den Männern genießt, gehen die besten Mannschaften an Start - auch der zweimalige Weltmeister Deutschland ist qualifiziert. Deshalb beginnt die Frauen-Bundesliga erst am ersten September-Wochenende.

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