Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Olympia 2016 >

Zika-Virus und Olympia: Kenia erwägt Teilnahmeverzicht

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Auswirkung von Zika auf Olympia  

Kenia zieht Teilnahmeverzicht in Erwägung

09.02.2016, 12:12 Uhr | sid

Zika-Virus und Olympia: Kenia erwägt Teilnahmeverzicht. Die kenianischen Sportler zählen zu den Top-Athleten in den Leichtathletik-Disziplinen. Ein Teilnahmeverzicht bedeutet das Aus für sämtliche Starts der Kenianer. (Quelle: imago/Xinhua)

Die kenianischen Sportler zählen zu den Top-Athleten in den Leichtathletik-Disziplinen. Ein Teilnahmeverzicht bedeutet das Aus für sämtliche Starts der Kenianer. (Quelle: imago/Xinhua)

Das kenianische olympische Komitee (KOC) zieht in Erwägung, auf die Teilnahme bei den olympischen Sommerspielen in Rio zu verzichten, sollte sich die Ausbreitung des Zika-Virus zu einer Epidemie entwickeln.

"Wir werden das Risiko für unsere Athleten nicht eingehen, sollte sich das Virus weiter ausbreiten", erklärte Kipchoge Keino, der Präsident des KOC.

Das durch Stechmücken übertragene Zika-Virus steht im Verdacht, bei einer Infektion von Schwangeren Schädelfehlbildungen (Mikrozephalie) beim ungeborenen Kind auszulösen. Erwachsene können an dem Guillain-Barré-Syndrom erkranken, einer seltenen Nervenkrankheit. Diese kann zu dauerhaften Lähmungen führen.

Ausbreitung auf andere Kontinente droht

Anfang Februar hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO wegen der rasanten Ausbreitung des Virus den "weltweiten Gesundheitsnotstand" ausgerufen. Derzeit sind vor allem Süd- und Mittelamerika vom Zika-Virus betroffen, es droht aber eine Ausweitung auf andere Kontinente. Nach WHO-Angaben könnten in den nächsten zwölf Monaten bis zu vier Millionen Menschen mit dem Virus infiziert werden.

Die USA wollen deshalb präventiv für ein Drei-Punkte-Prägramm knapp zwei Milliarden Dollar bereitstellen. Die Forschung nach einem Impfstoff soll beschleunigt werden, Programme zur Eindämmung der Plage aufgelegt und den betroffenen Ländern im Kampf gegen die Ausbreitung geholfen werden. US-Präsident Barak Obama warnte aber vor Überraktionen: "Wir sollten nicht in Panik verfallen."

IOC-Präsident rechnet nicht mit schwerwiegenden Problemen

Besonders betroffen ist das Olympia-Gastgeberland Brasilien. Das US-Olympiakomitee USOC hat seine Athleten zur Vorsicht gemahnt, ihnen sei geraten worden, nicht nach Rio zu fahren, wenn sie Bedenken hätten. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) macht seine Sportler über die Verbandsärzte mit dem Problem vertraut.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird nach Angaben seines Präsidenten Thomas Bach "alles dafür tun, um die Gesundheit aller Teilnehmer zu garantieren". Bach rechnet allerdings offenbar nicht mit schwerwiegenden Problemen während der Olympischen Spiele und verwies dabei auf die günstigen klimatischen Bedingungen. Die Spiele finden vom 5. bis 21. August im brasilianischen Winter statt.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
38 % sparen: Boxspringbett inkl. Topper für nur 499,- €

Traumhaft und erholsam schlafen auf 180x200 cm - jetzt zum reduzierten Preis bei ROLLER.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal