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Wegen Zika-Virus: WHO prüft Empfehlung für Olympia-Verlegung

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Wegen Zika-Virus  

WHO prüft Empfehlung für Olympia-Verlegung

04.06.2016, 15:34 Uhr | dpa, sid

Wegen Zika-Virus:  WHO prüft Empfehlung für Olympia-Verlegung . Mitarbeiter desinfizieren den Sambadrome in Rio de Janeiro - Forscher raten zu einer Olympia-Verlegung wegen dem Zika-Virus.   (Quelle: dpa)

Mitarbeiter desinfizieren den Sambadrome in Rio de Janeiro - Forscher raten zu einer Olympia-Verlegung wegen dem Zika-Virus. (Quelle: dpa)

Die Weltgesundheitsorganisation WHO will wegen der Gefahren des Zika-Virus und der besorgnisserregenden Ausbreitung nun doch eine mögliche Empfehlung für eine Verlegung der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro prüfen.

Das zuständige Notfall-Komitee solle die Risiken der für August geplanten Sommerspiele untersuchen, kündigte die WHO-Chefin Margaret Chan in einem Brief an die US-Senatorin Jeanne Shaheen an.

Die Wissenschaftler sollen das Risiko für eine große Zahl an Zuschauern und Athleten prüfen und in Kürze eine Empfehlung abgeben.

150 Gesundheitsexperten plädieren für Verschiebung

Die Experten würden in Kürze zusammenkommen, das Ergebnis der Prüfung solle umgehend veröffentlicht werden, hieß es in dem Schreiben, das die Senatorin veröffentlichte.

Zuvor hatten mehr als 150 Gesundheitsexperten in einem offenen Brief an die WHO für die räumliche oder zeitliche Verschiebung der Spiele plädiert. Die Spiele wie geplant auszutragen, wäre "unverantwortlich" und "unethisch", hatte es in einem offenen Brief der Mediziner an die WHO geheißen.

Halbe Million Besucher werden erwartet

Das besonders in Brasilien verbreitete Zika-Virus, das von der Stechmücke Aedes aegypti übertragen wird, kann unter anderem schwere Schädelfehlbildungen bei Babys auslösen. Die Experten fürchten globale Gesundheitsrisiken. Eine halbe Million Besucher der Spiele könnten in Rio angesteckt werden und die Krankheit mit in ihre Heimatländer bringen, hieß es in dem Brief.

Die WHO hatte die Bedenken zunächst noch zurückgewiesen. Es bestehe keine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit, die die Verschiebung oder Absage der Olympischen Spiele rechtfertige, hatte die WHO mitgeteilt.

"Öffentlicher Gesundheitsnotstand int. Ausmaßes"

Nun gibt die Organisation dem Druck offenbar doch nach. Als Grund für die geplante Untersuchung nannte WHO-Chefin Chan den "aktuellen Grad der internationalen Besorgnis". Die WHO sprach im Zusammenhang mit Zika zudem von einem "öffentlichen Gesundheitsnotstands internationalen Ausmaßes".

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