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Olympia 2016: Katharina Molitor beantragt einstweilige Verfügung

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"Keine andere Wahl gelassen"  

Einstweilige Verfügung: Molitor kontert DOSB

14.07.2016, 16:43 Uhr | dpa

Olympia 2016: Katharina Molitor beantragt einstweilige Verfügung. Möchte Deutschland bei Olympia in Rio vertreten: Speerwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor. (Quelle: imago/Laci Perenyi)

Möchte Deutschland bei Olympia in Rio vertreten: Speerwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor. (Quelle: Laci Perenyi/imago)

Speerwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor hat wegen ihrer Nicht-Nominierung für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro den Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen den Deutsche Olympischen Sportbund (DOSB) beantragt.

"Der DOSB hat auf unsere Frist noch nicht einmal reagiert. Ein souveräner Umgang mit Athleten, die ihr Recht durchsetzen wollen, sieht für mich anders aus. Ich hätte zumindest irgendeine Kontaktaufnahme erwartet", sagte ihr Anwalt Paul Lambertz der "Rheinischen Post".

"DOSB hat uns keine andere Wahl gelassen"

Die einstweilige Verfügung wurde beim Landgericht Frankfurt am Main beantragt. "Der DOSB hat uns damit keine andere Wahl gelassen. Ziel ist es, den DOSB zu verpflichten, Frau Molitor zu nominieren. Wir stützen unseren Anspruch darauf, dass Frau Molitor in der Gesamtschau ihrer besten Leistungen und Ergebnisse im direkten Vergleich mit Frau Obergföll die bessere Athletin ist und dementsprechend vom DOSB hätte nominiert werden müssen", sagte Lambertz.

Der DOSB hatte am Dienstag bekanntgegeben, dass Christina Obergföll als dritte Speerwerferin neben der deutschen Meisterin Christin Hussong und der EM-Zweiten Linda Stahl zu den Sommerspielen nach Rio reisen wird.

DOSB verteidigt Nicht-Nominierung als "zwangsläufig"

DOSB-Vorstandschef Michael Vesper verteidigte die Nicht-Nominierung indes. Die Entscheidung sei "zwangsläufig" gegen Molitor und für Christina Obergföll gefallen, sagte der Spitzenfunktionär. "Unsere Philosophie ist, dass die Leistungen, die der Nominierung zugrundeliegen und eine Endkampfchance begründen sollen, nicht Monate oder Jahre her sein sollen, sondern aktuell gezeigt worden sein sollen", erklärte Vesper.

Während Molitor argumentiert, dass sie im direkten Vergleich mit Obergföll die bessere Athletin sei, verwies Vesper darauf, dass Obergfölls bester Wurf in dieser Saison weiter als Molitors bester Versuch gewesen sei. Auch der Durchschnitt der zweitbesten und drittbesten Würfe spreche für Obergföll. "Wir sind strikt nach unseren Nominierungskriterien vorgegangen", sagte Vesper und sprach von einem "Luxusproblem".

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