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Olympia 2016: Wladimir Putin lobt Thomas Bach und IOC

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Nach Olympia-Ausschlüssen  

Putin wittert Kampagne gegen Russland

27.07.2016, 17:43 Uhr | dpa

Olympia 2016: Wladimir Putin lobt Thomas Bach und IOC. Russlands Präsident Wladimir Putin kritisiert den Olympia-Ausschluss seiner Landsleute. (Quelle: dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin kritisiert den Olympia-Ausschluss seiner Landsleute. (Quelle: dpa)

Harsche Worte aus dem Kreml: Wladimir Putin hat die Doping-Vorwürfe gegen russische Sportler und Funktionäre als Kampagne bezeichnet. Den Olympia-Ausschluss russischer Athleten kritisierte der Präsident erneut scharf.

Die Sperre für die Wettkämpfe in Rio de Janeiro basiere auf unbewiesenen Anschuldigungen, sagte Putin in Moskau.

"Der Ausschluss ist ein Schlag für den Weltsport und die olympische Idee", sagte Putin bei einem Treffen mit der Olympia-Mannschaft des Landes im Kreml.

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"Gegen den gesunden Menschenverstand"

Bei der Sperre sei die Unschuldsvermutung aufgehoben worden. "Das ist unvereinbar mit dem Sport und mit elementaren Normen des Rechts. Die Situation verstößt auch gegen den gesunden Menschenverstand", sagte der Staatschef.

Die Abwesenheit zahlreicher russischer Athleten sei für Olympia in Rio ein Verlust. Ohne sie als Konkurrenten sei "die Qualität der Medaillen eine andere".

Putin lobt Bach und IOC

Lob fand er für das von dem Deutschen Thomas Bach angeführte Internationale Olympische Komitee (IOC). "Das IOC hat sich ungeachtet eines riesigen öffentlichen Drucks nicht an der Spaltung der olympischen Bewegung beteiligt", sagte Putin.

Das IOC hatte trotz dokumentierten Staatsdopings unter anderem bei den Winterspielen von Sotschi 2014 einen Komplettausschluss Russlands abgelehnt, was international auf ein gespaltenes, in Deutschland auf negatives Echo gestoßen war. Stattdessen wurde die Entscheidung über russische Starter in den einzelnen Sportarten an die Fachverbände delegiert.

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Die Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa sagte bei dem Treffen im Kreml: "Saubere Sportler sind grob und frech suspendiert worden."

Die Athleten hätten keine Chance zur Verteidigung erhalten. "Wir bezahlen für Fehler anderer Sportler", sagte die zweifache Olympiasiegerin.

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