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Olympia 2016 - Fußball: Deutsche Frauen feiern 6:1 gegen Simbabwe

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Aber Sorgen um Laudehr  

DFB-Frauen feiern erfolgreichen Olympia-Start

04.08.2016, 09:32 Uhr | dpa, sid

Olympia 2016 - Fußball: Deutsche Frauen feiern 6:1 gegen Simbabwe. Alexandra Popp jubelt beim Sieg über Simbabwe.  (Quelle: Reuters)

Alexandra Popp jubelt beim Sieg über Simbabwe. (Quelle: Reuters)

Gelungener Auftakt, aber Sorge um Simone Laudehr: Die deutschen Fußballerinnen sind mit dem erwarteten Sieg in ihre Mission Gold bei Olympia gestartet. Gegen Simbabwe gewann die Mannschaft von Bundestrainerin Silvia Neid in Sao Paulo mit 6:1 (2:0).

Sara Däbritz (22. Minute) und Alexandra Popp (36.) per Kopf, Melanie Behringer (53./78.), Melanie Leupolz (83.) und Simbabwes Eunice Chibanda mit einem Eigentor (90.) trafen beim verdienten Sieg gegen die Nummer 93 der Weltrangliste.

Neid: Laudehr wurde "zusammengetreten"

Die Freude über den Erfolg und die Tabellenführung in der Gruppe F wurde jedoch durch die Verletzung von Laudehr arg getrübt. Laudehr sei "zusammengetreten worden", sagte Neid, Simbabwe habe "hart an der Grenze" gespielt."

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"Da kannst du keinen Ball mehr laufen lassen, da ging es nur noch auf die Knochen. Es hätte eine Schiedsrichterin gebraucht, die durchgreift, aber so ist es ja leider oft", ergänzte Neid äußerlich gelassen. Mit ihrer Mannschaft war sie "total zufrieden. Man könnte vielleicht bemängeln, dass wir ein paar Tore mehr hätten machen können."

Neid hatte vor dem Anpfiff noch vor der harten Spielweise der Gegnerinnen gewarnt, mit der Brutalität von Lynett Mutokuto aber dürfte auch sie nicht gerechnet haben. Die Abwehrspielerin trat Laudehr nach nicht einmal einer Viertelstunde fast das linke Sprunggelenk durch, die Münchnerin musste kurz darauf (19.) ausgewechselt werden. Eine MRT-Untersuchung soll Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben. Schiedsrichterin Rita Gani aus Malaysia zeigte nicht einmal Gelb - unfassbar. 

Däbritz trifft nach einer Ecke

Die DFB-Elf war von Beginn um Spielkontrolle bemüht, tat sich gegen robuste und leidenschaftliche Afrikanerinnen aber schwer. Die beiden größten Chancen hatte zunächst Laudehr mit einem Pfostenschuss (6.) und Anja Mittag (13.). 

Kurz darauf wurden die Offensivbemühungen der Elf von Silvia Neid belohnt. Nach einer Ecke von Dzsenifer Marozsan traf Sara Däbritz per Kopf (22.), Simbabwes Torhüterin Magwede Lindiwe machte dabei keine gute Figur. Zwei Minuten später hätte Angreiferin Mittag beinahe zum 2:0 getroffen, ihr Schuss wurde abgefälscht.

Schlusspunkt ein Eigentor

In der 36. Minute war es dann Stürmerin Alexandra Popp, die nach einer Flanke der eingewechselten Leupolz per Kopf auf 2:0 erhöhte. Simbabwes Torhüterin sah dabei erneut nicht gut aus. Melanie Behringer traf in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach einer weiteren Unsicherheit in der Abwehr Simbabwes nur den Pfosten.

Kurz nach Wideranpfiff erzielte Kudakwashe Basopo den umjubelten Anschlusstreffer für Simbabwe. Torhüterin Almuth Schult konnte einen Schuss nur abklatschen, die Mittelfeldspielerin staubte aus kurzer Distanz ab (50.). Drei Minuten später stellte Behringer mit einem direkt verwandelten Freistoß den alten Abstand wieder her.

Mit einem Foulelfmeter scheiterte Behringer später zunächst an Simbabwes Torhüterin, verwandelte dann aber im Nachschuss (78.). Leupolz traf aus Nahdistanz zum 5:1 (83.), bevor Eunice Chibanda mit einem Eigentor per Kopf den Schlusspunkt setzte (90.).

Nun warten Australien und Kanada

Um es bis nach Rio und damit ins angestrebte Finale zu schaffen, muss sich die deutsche Mannschaft noch steigern und vor allem im Abschluss konsequenter werden. Am Samstag treffen die DFB-Frauen erneut in Sao Paulo auf Australien, drei Tage später in Brasilia auf Kanada. Die Ersten und Zweiten der drei Vierergruppen ziehen ins Viertelfinale ein, außerdem die zwei besten Gruppendritten. Das Finale findet am 19. August statt.

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