Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Olympia 2016 >

Olympia 2016: München-Rio - Radler-Trio trifft zu Olympia ein

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Olympische Spiele  

München-Rio: Radler-Trio trifft zu Olympia ein

06.08.2016, 11:56 Uhr | dpa

Olympia 2016: München-Rio - Radler-Trio trifft zu Olympia ein. Sandro Reiter, Nico und Julian Schmieder (v.

Sandro Reiter, Nico und Julian Schmieder (v.l.) sind an der Copacabana in Rio angekommen. Foto: Peter Bauza. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Sie sind am 27. April 2015 in München gestartet - und pünktlich zur Eröffnung der Olympischen Spielen mit ihren Fahrrädern in Rio de Janeiro eingetroffen:

Die Brüder Julian (33) und Nico Schmieder (27) und ihr Kumpel Sandro Reiter (33) rollten als "Trio for Rio" nach 28 432 Kilometer und 467 Tagen an der Strandpromenade in Copacabana ein. Davon waren sie genau 333 Tage im Sattel, längere Ruhephasen hatten sie auf Kuba und den Galapagos-Inseln.

Auf englisch, portugiesisch und deutsch erzählten die Radler am Strand immer wieder ihre ungewöhnliche Geschichte, inklusive der Flucht vor einem Bär in Alaska. Pro Tag gaben sie im Schnitt 18 Euro pro Person aus, absolvierten 150 000 Höhenmeter und passierten 24 Länder. Von Schottland ging es nach Island, von dort nach Alaska und dann von Nord- bis nach Südamerika. "Was für ein Gefühl", jubelte Julian Schmieder. Die Räder mit dem Gepäck waren rund 40 Kilo schwer.

Bis Ende August wollen sie in Rio bleiben, sie haben unter anderem Karten für das Beachvolleyball-Turnier und sind auch in das Deutsche Haus eingeladen worden. Danach geht es per Flug nach Lissabon und dann wieder mit dem Rad nach München. "Wir sind in München gestartet, durch Frankreich, England und Schottland", berichtete Nico.

Nach dem Flug nach Island und weiter nach Alaska ging es durch Kanada, die USA, Mexiko, Mittelamerika, per Schiff von Panama nach Kolumbien. Dann weiter nach Ecuador, Peru, Bolivien, Chile mit über 4000 Meter hohen Bergen. Dann fuhren sie nach Paraguay, zu den berühmten Wasserfällen von Iguazu und durch Südbrasilien hoch bis Rio.

Julian und Sandro hatten ihre Jobs als Sozialpädagoge und Solartechniker aufgegeben, Nico gerade sein Studium beendet. Durch viel Sparen und Nebenjobs finanzierten sie das Projekt, drei Jahre lang hatten sie den großen Traum geplant, Sponsoren stellten Räder und Tasche.

Meistens zelteten sie, immer wieder wurden sie auch zum Übernachten eingeladen. "Wir haben keinerlei schlechte Erfahrungen mit den Menschen gemacht", sagte Schmieder der Deutschen Presse-Agentur in Rio de Janeiro. "Nur oben in Alaska kam ein Schwarzbär hinter uns hergerannt, der wurde aber von einem Auto erfasst und war leider tot."

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Verliebte Follower 
Hübsche Schwedin verdreht den Männern den Kopf

Die schöne Pilotin sorgt im Internet nicht nur wegen ihres Jobs für Furore. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
38 % sparen: Boxspringbett inkl. Topper für nur 499,- €

Traumhaft und erholsam schlafen auf 180x200 cm - jetzt zum reduzierten Preis bei ROLLER.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal