Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Olympia 2016 >

Olympia: DFB-Fußballer "haben gemerkt, dass es geht"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Olympia  

DFB-Fußballer "haben gemerkt, dass es geht"

06.08.2016, 20:27 Uhr | dpa

Olympia: DFB-Fußballer "haben gemerkt, dass es geht". Horst Hrubesch trainiert die DFB-Spieler in Rio.

Horst Hrubesch trainiert die DFB-Spieler in Rio. Foto: Boris Roessler. (Quelle: dpa)

Salvador (dpa) - Selbstvertrauen gewonnen, Sicherheit gefunden und Potenzial erkannt: Die Auswahl von DFB-Trainer Horst Hrubesch für das olympische Fußball-Turnier scheint die richtige Mischung zu sein.

Das 2:2 gegen Olympiasieger Mexiko offenbarte Qualitäten, die im Schlüsselspiel im Kampf um das Viertelfinal-Ticket gegen Südkorea am Sonntag gefragt sind.

"Alle haben gemerkt, dass es geht. Und sie wissen, es funktioniert", sagte Horst Hrubesch. Für den 65-Jährigen sind diese Erkenntnisse wichtig. Gegen die flinken Südost-Asiaten um Tottenham-Star Son Heung-Min entscheidet sich der Einsatz des angeschlagenen Kapitäns Leon Goretzka (Schulter) erst am Spieltag.

Und wie der deutsche Co-Trainer Thomas Nörenberg sagte, habe man "allerhöchsten Respekt" vor Südkorea. "Die gesamte Truppe ist in der Lage, Höchstgeschwindigkeits-Fußball zu spielen. Wir müssen darauf achten, diese Geschwindigkeit herausnehmen", sagte er. Hrubesch ließ sich bei der Pressekonferenz am Samstag vertreten, um mehr Zeit für Einzelgespräche zu haben.

Für den Schalker Goretzka kam zum Auftakt Serge Gnabry ins Spiel und hatte einen tollen Auftritt mit dem Tor zum 1:1. Vorbereiter war Innenverteidiger Niklas Süle, der Gnabry mit einem präzisen Pass in die Nahtstelle der mexikanischen Abwehr bediente. "Damals in der U 15 vielleicht, als ich noch Zehner war", sagte der 1,94 Meter große und 93 Kilogramm schwere Hüne auf die Frage, wann ihm das zuletzt gelang.

Süle belohnte sich für seine starke Vorstellung. Der 20-Jährige ist ein harter Arbeiter. In der Jugend ging er zu Eintracht Frankfurt. Es folgte die Station Darmstadt 98, wo seine schulischen Leistungen wegen der zeitlichen Belastungen im Fußball "in den Keller" fielen.

Er ging zu 1899 Hoffenheim und machte das Fachabi mit der Unterstützung von "Anpfiff ins Leben". Der von der Dietmar-Hopp-Stiftung unterstützte Verein hilft Kindern und Jugendlichen im Club, eine anspruchsvolle Ausbildung neben dem Fußball zu bekommen.

Ex-Coach Markus Gisdol holte Süle zu den Profis. Im Dezember 2014 erlitt der Newcomer, der als Kind als Berufswunsch LKW-Fahrer angab, beim 3:2 gegen Frankfurt einen Kreuzbandriss. In der vergangenen Saison machte Süle dann aber 33 der 34 Spiele in Hoffenheim.

Beraten wird Niklas Süle von Karl-Heinz Förster. "Wir sind beide Abwehrspieler. Bei einem 81-maligen Nationalspieler hört man genau hin. Er hat sehr viel erreicht in seiner Karriere und ist dorthin gekommen, wo ich auch mal hin will", sagte Süle über den Europameister von 1980 und Vize-Weltmeister von 1982 und 1986.

Auch bei Försters einstigem Nationalmannschafts-Gefährten Horst Hrubesch hört Niklas Süle genau hin, vor allem, wenn es um Kopfbälle geht. Über seine habe Hrubesch immer "gemeckert", sagte Süle der "Sport-Bild". "Was will man dagegen sagen, wenn ein Horst Hrubesch über Kopfbälle spricht?", sagte der Abwehrspieler.

Er selbst ist vom Potenzial des Olympia-Teams überzeugt: "Es muss noch an der einen oder anderen Schraube gedreht werden. Aber das machen wir in den nächsten Spielen."

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Wahnsinn 
Cleverer Hund überwindet Gartenzaun mit Trick

Kaum zu glauben, wie der Hund es schafft zu seinen Freunden zu gelangen. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal