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Olympia 2016: Beachvolleyballer Böckermann und Flüggen ohne Chance

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Olympia  

Beach-Start: Nervöse Böckermann/Flüggen ohne Chance

07.08.2016, 10:29 Uhr | dpa

Olympia 2016: Beachvolleyballer Böckermann und Flüggen ohne Chance. Lars Flüggen (l) und Markus Böckermann haben ihr Auftaktspiel in Rio verloren.

Lars Flüggen (l) und Markus Böckermann haben ihr Auftaktspiel in Rio verloren. Foto: Sebastian Kahnert. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Vier Jahre nach dem Sensationssieg von Julius Brink und Jonas Reckermann in London sind die deutschen Beachvolleyballer mit einer ernüchternden Niederlage in die neue olympische Herausforderung gestartet.

Markus Böckermann und Lars Flüggen, die beim Turnier in Rio de Janeiro als Außenseiter gehandelt werden, legten bei ihrem ersten Olympia-Auftritt die Nervosität nie ab und unterlagen gegen Bartosz Losiak und Piotr Kantor deutlich mit 0:2 (11:21, 21:23). Die Hamburger wehrten zwar noch zwei Matchbälle ab. Nach 39 Minuten aber war die Partie für die Polen entschieden.

Böckermann/Flüggen hatten nach einigen Verletzungsproblemen erst im Endspurt der Olympia-Qualifikation den letzten Startplatz über das Ranking auf der Welttour erreicht. "Es war eine Art Traum", sagte der Abwehrspezialist Flüggen, der bei seiner Olympia-Premiere auf seinen Schlapphut als Talisman nicht verzichtete.

Gegen die starken Polen half vor rund 7000 Fans die für Beachvolleyballer ungewohnte Kopfbedeckung allerdings nicht. Gleich die Startphase ging mit 2:6 daneben, auch danach fanden die Deutschen ihren Rhythmus nicht. Böckermann/Flüggen müssen nun in ihrer Gruppe gegen die niederländischen Ex-Weltmeister Brouwer/Meeuwsen und die Russen Barsouk/Liamin punkten, um die K.o.-Runde zu erreichen. Nur der Erste und Zweite qualifiziert sich sicher für das Achtelfinale.

Brasiliens Gold-Hoffnungen Agatha/Barbara bei den Frauen und Alison/Bruno Schmidt bei den Männern haben ihre Auftaktspiele an Rios berühmtesten Strand gewonnen, mussten dabei aber harten Widerstand brechen. Agatha/Barbara verloren gegen die Tschechinnen Marketa Slukova und Barbora Hermannová sogar den ersten Satz, bevor sie die Partie noch zum 2:1 (19:21, 21:17, 15:11) drehten.

Zuvor hatten sich bei den Männern auch Alison/Bruno Schmidt schwer getan, besiegten aber die Kanadier Josh Binstock und Sam Schachter mit 2:0 (21:19, 22:20). "Das erste Spiel war für uns sehr wichtig", sagte Bruno Schmidt. Die Beachvolleyball-Nation Brasilien erwartet in Rio de Janeiro vier Medaillen, dabei die Siege bei Männern und Frauen. Mit bisher elf Medaillen seit dem Olympia-Debüt der Sportart 1996 sind die Brasilianer die erfolgreichste Nation unter den Ringen.

"Wir fühlen genauso den Druck wie jedes andere Team", betonte Schmidt. "Das ist schön, dass uns alle Brasilianer unterstützen und uns den Olympiasieg wünschen", ergänzte der Abwehrspezialist. Doch auch zu den ersten Partien der Gastgeber waren zahlreiche der 12 000 Plätze im Stahlrohr-Stadion an der Copacabana leer geblieben, obwohl der Volleyball-Weltverband FIVB bereits alle Turniertage bis auf zwei Vorrunden-Sessions als ausverkauft gemeldet hatte.

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