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"Am Rande einer Tragödie": Hohn und Spott für Neymar & Co.

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"Am Rande einer Tragödie"  

Hohn und Spott für Neymar & Co.

08.08.2016, 16:09 Uhr | sid

"Am Rande einer Tragödie": Hohn und Spott für Neymar & Co.. Brasiliens Kapitän Neymar ist der Frust deutlich anzusehen. (Quelle: imago/Agencia EFE)

Brasiliens Kapitän Neymar ist der Frust deutlich anzusehen. (Quelle: Agencia EFE/imago)

Als Superstar Neymar mit hängendem Kopf in die Kabine schlich, ließen die brasilianischen Fans ihrem Frust freien Lauf. "Marta, Marta" riefen einige der enttäuschten Zuschauer dem Gold-Favoriten nach der erneuten Nullnummer entgegen. Die klare Botschaft: Die fünfmalige Weltfußballerin hat bei Olympia längst geliefert, Neymar und Co. dagegen noch immer nicht.

Vom "Fußball am Rande einer Tragödie", schrieb die Zeitung O Globo über das magere 0:0 gegen den Irak. Schon drei Tage zuvor war die "Mini-Selecao" gegen Südafrika nicht über ein torloses Remis hinausgekommen, damit droht sogar das vorzeitige Aus. Gegen Tabellenführer Dänemark (vier Punkte) könnte am Mittwoch in Salvador schon ein Unentschieden zu wenig sein.

Ex-Leverkusener Augusto wird ausgepfiffen

"Ohne Spiel, ohne Tor, ohne Liebe" schrieb O Globo und erinnerte an das demütigende 1:7 im WM-Halbfinale 2014 gegen Deutschland: "Noch so einen Sturz kann der brasilianische Fußball nicht vertragen." Dabei sollte bei Olympia eigentlich der lange Weg aus dem Dauer-Tief beginnen. Auch Neymars Barca-Kollege Rafinha steht im namhaften Aufgebot, dazu der ehemalige Bundesligaprofi Renato Augusto von Beijing Guoan.

Neymar fiel gegen den Irak allerdings nur mit einer plumpen Schwalbe auf, Augusto wurde in den letzten 30 Minuten sogar bei jeder Ballberührung gnadenlos ausgepfiffen. "Es gibt eine große Sehnsucht und Ungeduld, endlich Tore zu machen, so dass wir am Ende verkrampfen. Das schwächt die Moral der Spieler", sagte der Ex-Leverkusener. Viele seiner Teamkollegen schlichen wortlos in die Kabine.

Hrubesch hatte eine Vorahnung

Vielleicht trifft nun ein, was Horst Hrubesch schon vor dem Turnier geahnt hatte. "Die Frage ist, wie Brasilien mit der Favoriten-Bürde klarkommt. Ihre Spiele werden ausverkauft sein. Jeder, der gegen Brasilien spielt, wird rennen und alles tun", hatte der DFB-Trainer gesagt und gewarnt: "Sich nur auf die drei Alten mit Neymar und Co. zu verlassen - da bin ich nicht sicher, ob das reicht."

Genau so könnte es nun kommen. Noch nie hat der Rekordweltmeister Gold bei Olympia gewonnen, vor vier Jahren verlor das Team mit Neymar das Finale in Wembley gegen Mexiko 1:2, und nun droht der nächste Anlauf zu scheitern. Kurz vor dem Turnier hatte Neymar noch erklärt: "Zu keinem Zeitpunkt denke ich daran zu verlieren, sondern nur, wie ich im Maracana mit der Goldmedaille um den Hals stehe."

Im "Endspiel" gegen Dänemark zählt dafür aber nur ein Sieg. Toptalent Gabriel Jesus bemühte bereits ein prominentes Beispiel, um den Fans Mut zu machen. "Ich weiß nicht genau, warum wir nicht gewinnen, aber Portugal hat die EM gewonnen, obwohl sie die ersten beiden Partien unentschieden gespielt haben", sagte der 19-Jährige: "Es ist noch nichts verloren."

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