Sie sind hier: Home > Sport > Olympia 2016 >

Olympia 2016: Bus mit Journalisten in Rio attackiert - drei Verletzte

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Sicherheits-Zwischenfall in Rio  

Medienbus attackiert: drei Journalisten leicht verletzt

10.08.2016, 16:34 Uhr | dpa

Olympia 2016: Bus mit Journalisten in Rio attackiert - drei Verletzte. Ein Bus mit Journalisten an Bord ist angegriffen worden. Die Polizei untersucht den Vorfall. (Quelle: Reuters)

Ein Bus mit Journalisten an Bord ist angegriffen worden. Die Polizei untersucht den Vorfall. (Quelle: Reuters)

Bei den Olympischen Spielen ist es zu einem weiteren Sicherheits-Zwischenfall gekommen: Bei einer Attacke auf einen Bus mit Journalisten sind drei Medienvertreter in Rio de Janeiro leicht verletzt worden.

Der Sprecher des Organisationskomitees, Mario Andrada, bestätigte entsprechende Berichte der argentinischen Zeitung "La Nación" und der britischen Nachrichtenagentur PA. Fotos zeigten einen Bus mit einer zerstörten Fensterscheibe, zwei Scheiben auf der rechten Seite wurden bei dem Vorfall Augenzeugen zufolge zertrümmert.

Es sei noch nicht klar, ob ein Stein oder ein Schuss die Ursache sei, sagte Andrada. In dem Bus saßen laut Berichten zwölf Journalisten, drei von ihnen wurden laut Andrada durch umherfliegende Splitter leicht verletzt. Die Polizei untersuche den Vorfall.

Militär eskortiert Bus zum Pressezentrum

Eine amerikanische Journalistin sagte Berichten zufolge, auf Grund der Form des Einschlags könne es sich ihrer Meinung nach nicht um Steine gehandelt haben, sondern nur um kleinkalibrige Projektile.

Der Bus war auf dem Weg zurück vom Rugby-Stadion im Olympia-Park Deodoro zum Hauptpressezentrum in Barra, als sich der Vorfall in der Nähe der Favela Cidade de Deus (Stadt Gottes) ereignete. Das Militär habe den Bus danach zum Hauptpressezentrum eskortiert, sagte Andrada.

Patrone im Pressezelt

Am vergangenen Wochenende hatte ein Schuss das Pressezelt des olympischen Reitsport-Geländes in Deodoro getroffen. Ein französischer Journalist hatte dort eine Patrone gefunden. Dabei soll es sich um einen Querschläger aus einer nahegelegenen Favela gehandelt haben.

Brasiliens Verteidigungsminister Raul Jungmann sagte am Sonntag dem Portal "O Globo" zufolge, nach bisherigen Ermittlungen habe ein Drogenhändler eine Drohne treffen wollen, die die Favela überflog.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages

Shopping
Shopping
Große Klappe, viel dahinter: Gorenje Haushaltsgeräte
OTTO.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017