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Olympia: Deutsche Beachvolleyball-Damen in K.o.-Phase

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Olympische Spiele Beachvolleyball  

Deutsche Beachvolleyball-Damen in K.o.-Phase

12.08.2016, 09:51 Uhr | dpa

Olympia: Deutsche Beachvolleyball-Damen in K.o.-Phase. Britta Büthe bejubelt den Achtelfinal-Einzug.

Britta Büthe bejubelt den Achtelfinal-Einzug. Foto: Sebastian Kahnert. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Die deutschen Beach-Girls sind in Rio weiter gemeinsam auf Medaillenjagd. In einer aufregenden Nacht an der Copacabana folgten Karla Borger und Britta Büthe den Europameisterinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhost in das Achtelfinale des olympischen Beachvolleyball-Turniers.

Allerdings mussten Borger/Büthe, die 2013 mit dem zweiten WM-Platz ihren bisher größten Erfolg zu Buche stehen haben, als Dritte ihrer Vorrundengruppe den Umweg über ein nervenzehrendes Playoffspiel gehen. Dabei behielten sie die Ruhe und bezwangen Olaya Perez Pazo und Norisbeth Agudo Gonzalez aus Venezuela mit 2:0 (21:13, 21:8).

Jetzt kommt es am Freitag um 21.00 Uhr MESZ zum Duell mit den an Position eins gesetzten Brasilianerinnen Larissa/Talita. "Wir kommen damit schon klar", kommentierte Borger die schwere Aufgabe. "Wir haben nicht die beste Leistung in unserer Gruppe abgeliefert. Aber jetzt werden die Karten neu gemischt. Es geht bei Null los", ergänzte Büthe.

Nur eine Stunde nach der Niederlage gegen Kanada zeigten Borger/Büthe gegen die Außenseiterinnen Gonzales/Pazo eine konzentrierte Leistung, nachdem sie zum Gruppenabschluss im mit knapp 12 000 Fans vollbesetzen Stadion 0:2 verloren hatten. Vor allem die Aufschläge klappten besser, das Angriffsspiel war variabler.

Die 25 Jahre alte Walkenhorst freute sich über den dritten Sieg zum Vorrunden-Ende: "Es war sicher wichtig, als Gruppensieger aus dem Pool zu kommen." Die Leistung beim 2:1 (21:18, 18:21, 15:9) gegen das italienische Team Marta Menegatti und Laura Giombini am späten Donnerstagabend (Ortszeit) stufte die Blockspezialistin aber als ausbaufähig ein: "Wir können noch deutlich drauflegen. Aufschlag, Annahme, Zuspiel - es gibt viele Sachen, die wir konsequenter angehen müssen." Die Weltranglisten-Ersten aus Hamburg treffen nun am Samstag (20.00 Uhr) auf die Schweizerinnen Isabelle Forrer/Anouk Vergé-Dépré.

Ludwig/Walkenhorst hatten sich gegen die Italienerinnen einige Fehler geleistet. So konnten die Kontrahentinnen, bei denen Laura Giombini die vor Olympia des Dopings überführte Viktoria Orsi Toth ersetzt, den zweiten Satz für sich entscheiden. Im Tiebreak spielten die Weltranglisten-Ersten konsequenter. "Es war eine gute Teamleistung. Aber wir können uns auf jeden Fall steigern", erklärte Ludwig.

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