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Olympia 2016: Schwimmer Philip Heintz weint trotz deutschem Rekord

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"Das ist sch...."  

Schwimmer Heintz weint trotz deutschem Rekord

12.08.2016, 10:44 Uhr | dpa

Olympia 2016: Schwimmer Philip Heintz weint trotz deutschem Rekord. Schwimmer Philip Heintz ist die Enttäuschung nach seinem Rennen über 200 Meter Lagen anzusehen. (Quelle: imago)

Schwimmer Philip Heintz ist die Enttäuschung nach seinem Rennen über 200 Meter Lagen anzusehen. (Quelle: imago)

Eigentlich könnte Philip Heintz über seine Leistung im Olympischen Finale über 200 Meter Lagen zufrieden sein: Platz sechs und neuer Deutscher Rekord. Damit ist er ein Lichtblick im Team, dem wie in London 2012 medaillenlose Spiele drohen.

Doch das schien Heintz nach dem Rennen völlig egal zu sein. Nach seinen guten Vorläufen hatte sich der 25-Jährige offenbar deutlich mehr vorgenommen und zeigte sich deshalb trotz einer persönlichen Steigerung auf 1:57,48 Minuten untröstlich.

"Die Zeit ist zu langsam. Ich bin seit vier Jahren jeden Abend mit dem Ziel eingeschlafen, hier eine Medaille zu holen", sagte er schluchzend. 0,43 Sekunden fehlten zu Bronze. "Jetzt haben vier Zehntel gefehlt, das ist scheiße, wenn man weiß, dass man es kann und es nicht schafft. Das tut einfach weh. Die letzten zehn Meter haben mich die Kräfte verlassen." Die mögliche Überraschung durch Heintz wäre der Lucky Punch für die deutschen Schwimmer gewesen.

Gold sicherte sich der amerikanische Superstar Michael Phelps. Der 31-Jährige ist bei Olympischen Spielen über die 200 Meter Lagen seit Athen 2004 ungeschlagen. Insgesamt war es sein 22. Olympia-Gold. Silber holte der Japaner Kosuke Hagino, Bronze ging an Wang Shun aus China.

Rückenschwimmer Christian Diener hingegen konnte sich anders als Heintz über seine Platzierung über 200 Meter freuen. Der EM-Zweite von 2014 schlug in weiterer persönlicher Bestzeit von 1:56,27 Minuten als Siebter an. Der Potsdamer begann das Rennen erneut mutig, lag nach der Hälfte auf Platz drei, konnte dann aber das Tempo nicht halten. Trotzdem war er "superzufrieden. Ich bin über die Kotzgrenze rausgegangen. Die letzten 50 Meter waren auaauaaua. Ich wollte alles geben, Scheiß auf die Taktik", sagte Diener gleich nach den Rennen vor den ZDF-Kameras. "Ich wollte nicht Letzter werden. Das habe ich geschafft." Gold gewann der Amerikaner Ryan Murphy.

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