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Olympia 2016: Gewehrschütze Henri Junghänel holt Gold

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"Besser geht es nicht"  

Gewehrschütze Henri Junghänel holt Gold

12.08.2016, 17:16 Uhr | t-online.de, dpa

Olympia 2016: Gewehrschütze Henri Junghänel holt Gold. Freut sich über Gold: Henri Junghänel  (Quelle: dpa)

Freut sich über Gold: Henri Junghänel (Quelle: dpa)

Auf die deutschen Schützen ist bei Olympia 2016 einfach Verlass: Gewehrschütze Henri Junghänel hat im Kleinkaliber-Liegendschießen Gold geholt. 

Silber ging an den Südkoreaner Kim Jonghyun, Bronze sicherte sich Kirill Grigorian aus Russland. Daniel Brodmeier hatte das Finale als 37. deutlich verpasst.

In den Tagen zuvor hatten Barbara Engleder (Gold) und Monika Karsch (Silber) Medaillen für das deutsche Team gewonnen. 

Lob von Gold-Schützin Engleder: "Einwandfrei"

"Einwandfrei. Er hat das super gelöst, super gemacht, besser geht es überhaupt nicht", sagte Engleder. Junghänels Freundin Julia feierte auf der Tribüne mit dessen Eltern und sagte mit Tränen in den Augen: "Er ist der Olympiasieger. Ich bin mega stolz, das ist richtig geil."

Junghänel erwägt, nun seine Karriere zu beenden. "Ich muss überlegen, ob das nicht vielleicht sogar der Schlusspunkt ist. Ich mache jetzt ein Jahr Pause und gehe auf Jobsuche. Mit Sport kann man kein Geld verdienen. Da ist das Ingenieurwesen durchaus lukrativer."

Bislang war der 28-Jährige, der olympischen Rekord schoss, als Glücksbringer für Engleder und Karsch aufgetreten. Nun wurden die Rollen getauscht. Die beiden Frauen drückten kräftig die Daumen, als sich Junghänel an Schießstand A für den Medaillenkampf in Stellung brachte.

Olympia-Debütant Junghänel begann mit guten Schüssen auf die 50 Meter entfernten Ziele im mittleren Zehnerbereich. Aussetzer leistete er sich keine. Im Gegenteil: Mit zwei Ausreißern nach oben (10,8) setzte er sich nach sechs Schüssen und vor Beginn des folgenden Ausscheidungswettkampfes an die Spitze.

Von Beginn an auf Kurs

Dort lief für Junghänel weiter alles nach Plan. 10,8, 10,7, 10,7 - mit einer Serie herausragender Versuche baute er seinen Vorsprung aus und lag klar auf Goldkurs. Das ließ er sich nicht mehr nehmen.

Sein erstes olympisches Finale hatte Junghänel erst nach einer Zitterpartie in der Qualifikation erreicht. Mit dem letzten Schuss hatte er lediglich 9,4 Ringe erzielt und drohte noch rauszufallen.

Nach einigen Minuten des Bangens war die Teilnahme am Kampf um eine Medaille aber perfekt - Junghänel pustete erleichtert durch und landete später den ganz großen Coup.

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