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Olympische Spiele 2016: Zukunft von Welte und Vogel ungewiss

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Olympische Spiele 2016  

Welte und Vogel wieder im Glück - Zukunft ungewiss

13.08.2016, 09:05 Uhr | dpa

Olympische Spiele 2016: Zukunft von Welte und Vogel ungewiss. Kristina Vogel und Miriam Welte gewannen Bronze im Teamsprint.

Kristina Vogel und Miriam Welte gewannen Bronze im Teamsprint. Foto: Felix Kaestle. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Wie ein unzertrennliches Paar hüpften Kristina Vogel und Miriam Welte durch den Innenraum des Velodromes von Rio de Janeiro.

Die Bronzemedaille im olympischen Teamsprint bescherte den "Golden Girls" von London ein zweites Mal derartige Glücksmomente, dass sogar Bahnrad-Bundestrainer Detlef Uibel schnell seine Kamera hervorkramte. Schließlich ist unklar, wie oft es noch Schnappschüsse vom schnellsten deutschen Frauen-Zimmer geben wird.

Denn die 29-jährige Welte plant im Gegensatz zu ihrer vier Jahre jüngeren Kollegin nicht mehr bis zu den Olympischen Spielen in Tokio. Auf kurz oder lang muss sich Vogel eine neue Partnerin suchen. "Miriam hört noch nicht auf. Sie fährt noch ein bisschen weiter, aber darüber reden wir später", sagte die Ausnahmeathletin, die zukünftig auch mit Junioren-Weltmeisterin Pauline Grabosch ein Gespann bilden könnte.

In Rio wurde diese Personalie noch nicht thematisiert, dafür ließ allein das dichte Programm keine Zeit. Schließlich stand am Samstagmorgen bereits der Keirin-Wettbewerb an - mit Vogel als Weltmeisterin. Für diese Herausforderung bescherte die Bronzemedaille kräftigen Rückenwind. "Das ist eine riesige Erleichterung. Wir haben letztes Jahr gesehen, wo wir uns einordnen können. Wir haben uns unseren Traum erfüllt", sagte Vogel.

Der dritte Platz war für das Duo das Optimum, ein erneuter Coup wie in London außer Reichweite. Dafür waren insbesondere die chinesischen Weltrekordhalterinnen Jinjie Gong und Tianshi Zhong, aber auch die Russinnen zu stark. "Wir müssen jetzt halt überlegen, was die anders machen. Die Chinesin ist ja unglaublich schnell angefahren. Wir müssen einfach daran arbeiten, dass wir uns auch steigern", sagte Welte.

Schon in London waren sie gegen China und auch Großbritannien chancenlos gewesen, damals halfen aber Wechselfehler der Konkurrenz zum unverhofften Gold. Glück hatten sie aber trotzdem, gerade einmal 22 Tausendstelsekunden betrug der Vorsprung im kleinen Finale auf Australien. Bei allen Zwischenzeiten hatten Anna Meares und Stephanie Morton vorne gelegen, ehe Vogel mit einem starken Finish noch alles herumriss.

"Wir haben in letzter Zeit so viele vierte Plätze gesehen, haben immer vor dem Fernseher gesessen, gestern als die Jungs Fünfter geworden sind. Da haben wir gedacht: Scheiße, das müssen wir besser machen", sagte Welte. Noch besser will es Vogel in den nächsten Tagen machen. Zwei Medaillen, davon eine goldene, sind das erklärte Ziel.

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