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Olympia 2016: Deutsche scheitern in Stabhochsprung-Quali

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Olympische Spiele - Leichtathletik  

Deutsche scheitern bei Olympia 2016 in Stabhochsprung-Quali

14.08.2016, 14:24 Uhr | dpa

Olympia 2016: Deutsche scheitern in Stabhochsprung-Quali. Auch Raphael Holzdeppe schaffte es nicht ins Finale.

Auch Raphael Holzdeppe schaffte es nicht ins Finale. Foto: Michael Kappeler. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Ohne das deutsche Trio um Raphael Holzdeppe findet das Finale der Stabhochspringer bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro statt. Der 26-Jährige aus Zweibrücken hatte enorme Probleme und überwand bei seinen drei Versuchen die Höhe von 5,60 Meter nicht.

Der Olympia-Dritte von 2012 hatte nach einer langwierigen Verletzungsgeschichte erst spät den Sprung zu den Sommerspielen geschafft. Für den deutschen Meister Tobias Scherbarth aus Leverkusen war ebenfalls bei 5,60 Metern Schluss, Vereinskollege Karsten Dilla scheiterte schon an 5,45 Metern. Damit stehen erstmals seit 1992 keine Deutschen im Olympia-Finale der Stabartisten.

"Ich habe mich ein halbes Jahr gequält, um dabei zu sein. Das habe ich geschafft, irgendwann werde ich mich vielleicht darüber freuen", sagte Holzdeppe zu seiner Vorstellung. "Eigentlich war ich gut drauf, aber es hat nach der langen Pause die Wettkampfroutine gefehlt."

Der US-Amerikaner Sam Kendricks setzte sich indes mit 5,70 Metern als Erster nach der Qualifikation durch, London-Olympiasieger Renaud Lavillenie aus Frankreich kam ebenfalls mit 5,70 Metern als Vierter weiter. Das Finale findet am Montag statt.

Alleine Holzdeppes Olympia-Start war schon etwas Besonderes. Der Athlet vom LAZ Zweibrücken hatte sich wegen einer langwierigen Sprunggelenkverletzung nicht regulär für die Sommerspiele qualifiziert. Erst eine Einzelfallentscheidung ermöglichte ihm die Reise an den Zuckerhut.

Die Einstiegshöhe von 5,30 Meter ließ Holzdeppe aus. Bei 5,45 Metern hatte er schon große Mühe, erst im dritten Versuch war er drüber. Die Hoffnung des des Vize-Weltmeisters auf den Finaleinzug erfüllte sich aber nicht.

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