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Olympische Spiele: Patzer am Schwebebalken durchkreuzt Gold-Plan von Biles

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Olympia 2016  

Patzer am Schwebebalken durchkreuzt Gold-Plan von Biles

16.08.2016, 06:53 Uhr | dpa

Olympische Spiele: Patzer am Schwebebalken durchkreuzt Gold-Plan von Biles. Simone Biles patzte am Schwebebalken.

Simone Biles patzte am Schwebebalken. Foto: How Hwee Young. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Super-Turnerin Simone Biles kann sich den Traum von fünf olympischen Goldmedaillen in Rio nicht mehr erfüllen. Die 19-jährige Millionärstochter aus den USA patzte am Schwebebalken und landete mit 14,733 Punkten nur auf dem für sie enttäuschenden Bronze-Platz.

Damit ist ihr Plan misslungen, in Rio zur ersten Turnerin der Olympia-Geschichte mit fünf Mal Gold zu avancieren. Die Niederländerin Sanne Wevers nutzte die unverhoffte Chance und feierte mit 15,466 Punkten einen Überraschungserfolg.

Zuvor hatte Biles als überragende Turnerin von Rio die Titel mit dem Team, im Mehrkampf und am Sprung gewonnen. Auch am Balken ging sie als Top-Favoritin in die Konkurrenz. Doch nach einer Salto-Verbindung griff sie auf den nur zehn Zentimeter breiten Holzbalken. Ein schwerer Fehler, wie er der zehnfachen Weltmeisterin nur selten passiert.

Sollte Biles am Dienstag am Boden gewinnen, würde sie immerhin noch zu Larissa Latynina (Sowjetunion), Agnes Keleti (Ungarn/beide 1956), Vera Caslavska (Tschechien/1968) und Ecaterina Szabo (Rumänien/1984) aufschließen, die jeweils vier Goldmedaillen bei einer Teilnahme erkämpften.

In Rio hatte die athletisch unvergleichlich starke Rekordweltmeisterin die Fans euphorisiert. Im Mehrkampf turnte sie in einer anderen Liga: 2,1 Punkte betrug ihr Vorsprung auf die Konkurrenz, soviel wie noch nie in der olympischen Turn-Geschichte. "Ich bin so stolz, Amerika hier so gut repräsentiert zu haben", meinte sie danach. Doch nach ihrem Patzer herrschte unter den 10 000 Zuschauern in der Olympic Arena das blanke Entsetzen. Ansonsten hatten die Fans Biles in der Halle stets so bejubelt wie sonst nur die Lokalmatadore.

Die Männer-Finals traten angesichts des überraschenden Ausgangs der Biles-Show am Montag etwas in den Hintergrund. An den Ringen setzte sich der Grieche Eleftherios Petrounias mit 16,00 Punkten vor den Augen von IOC-Präsident Thomas Bach durch. Der Brasilianer Arthur Zanetti, der vor vier Jahren das erste Olympia-Gold für brasilianische Turner geholt hatte, wurde auch für Platz zwei euphorisch gefeiert. Die spektakuläre Sprung-Konkurrenz entschied Ri Se Gwang aus Nordkorea für sich. Zuletzt hatte in Barcelona vor 24 Jahren ein nordkoreanischer Turner olympisches Gold gewonnen.

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